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Einzelausstellung

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. präsentiert die Retrospektive

»PASSAGES«

Bruno Barbey

Eröffnung am Donnerstag, den 8. Februar 2018, um 19.30 Uhr
Eintritt frei | Ausweis erforderlich

Reden:
Gisela Kayser
Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Anne-Marie Descôtes
Botschafterin Frankreichs in Deutschland
Peter-Matthias Gaede
Journalist, im Gespräch mit dem Fotografen Bruno Barbey

Ob Momente unbeschwerter Kindheit, der respektvolle Blick in fremde Kulturen oder Aspekte des Menschlichen in politischen Konflikten und Kriegen: Die Vielfalt seiner Themen und seine einfühlsame Bildsprache machen Bruno Barbey (*1941) zu einem der erfolgreichsten Fotojournalisten der Gegenwart. Mit BRUNO BARBEY »PASSAGES« zeigt das Willy-Brandt-Haus eine Retrospektive des französischen Fotografen. Zu sehen sind 100 Schwarzweiß- und Farbfotografien der frühen 1960er Jahre bis heute. Zusätzliche Einblicke in Barbeys Arbeit geben Filme von Caroline Thiénot-Barbey, Filmemacherin und Ehefrau des Fotografen.

Die Ausstellung präsentiert Bilder und Fotoreportagen von Bruno Barbey aus aller Welt. Den zeitlichen Anfang markieren Schwarzweißbilder aus »Les Italiens«, Barbeys erstem Fotoessay (1961–1964), der ihn im Alter von 25 Jahren zum Mitglied bei Magnum Photos machte. Zum Pionier der journalistischen Farbfotografie wurde der Franzose bereits 1966 mit einem Fotoauftrag in Brasilien. Seinen einzigartigen virtuosen Umgang mit Farben belegen später vor allem seine vielfältigen Aufnahmen aus Marokko, der Heimat seiner Kindheit. Einen Schwerpunkt der Schau bilden Barbeys Dokumentationen großer Weltereignisse – Sechstagekrieg im Nahen Osten, Vietnamkrieg, Studentenunruhen in den 1960er Jahren, Polen zur Zeit von Solidarność oder der Irak-Krieg Anfang der 1990er Jahre.

Die Ausstellung »PASSAGES« illustriert Bruno Barbeys einzigartige Position in der Geschichte der jüngeren Fotografie: Präzise in der Arbeitsweise, poetisch in der Sicht. Mit Bildern, die stets die Balance halten zwischen Distanz, Nähe und Empathie für die Schönheit und die Zerbrechlichkeit des Seins. Als »Rendezvous with history« hat Barbey seine Arbeit mit der Kamera selbst einmal charakterisiert. Ebenso spürbar ist seine Liebe zum Rendezvous mit dem Leben.

Geboren wurde Bruno Barbey 1941 in Marokko, wo er auch seine Jugend verbrachte. 1959/60 studierte er an der École des Arts et Métiers, Vevey/Schweiz. Mit 25 Jahren wurde er Vollmitglied der Agentur Magnum Photos. Barbeys Fotografien sind in internationalen Zeitschriften und Magazinen erschienen, darunter Vogue, Stern, National Geographic, Time, Life, Paris Match. Außerdem sind seine Arbeiten in zahlreichen Bildbänden und Büchern veröffentlicht.Seit 2016 ist Bruno Barbey Mitglied der Académie des Beaux-Arts. Er lebt und arbeitet in Paris.

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9. Feb — 25. März 2018
Vernissage: Donnerstag, 8. Feb, 19:30h

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Stresemannstraße 28, 10963 Berlin
[Kreuzberg | Friedrichshain-Kreuzberg]

Öffnungszeiten: Di-So 12-18h

Eintritt frei | Ausweis erforderlich

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