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The Party Is Over By Rancinan © RANCINAN, Courtesy Fine Art Cube, Ivry-Sur-Seine, Frankreich

Gruppenausstellung

Die Urban Spree Galerie Berlin zeigt erstmalig in Deutschland Werke des renommierten französischen Fotokünstlers RANCINAN:

»THE DESTINY OF MEN«

Gérard RANCINAN, Caroline Gaudriault

Vernissage: Freitag, 13. Mai 2016, 19h (Facebook Event)
+ Rahmenprogramm, siehe unten
Die Künstler sind anwesend
Ausstellung: 14. –29. Mai 2016
Öffnungszeiten: Di-So 12-19h
Eintritt frei
Barrierefrei: Ja

Beschreibung

Der renommierte französische Fotograf und bildender Künstler Gérard Rancinan realisiert in Zusammenarbeit mit der Autorin Caroline Gaudriault eine neue Werkreihe von großformatigen Fotografien, die als post-apokalyptische Tableaux Vivants betrachtet werden können.

Der moderne Mensch kann als post-apokalyptischer Engel gesehen werden, als Gesandter und Punk-Demiurg gleichzeitig.“ (Caroline Gaudriault)

Die Stadt Berlin und das Kunsthaus Urban Spree stellen für Rancinan und Gaudriault eine perfekte Vereinigung dar, in der die Protagonisten ihrer monumentalen Fotografien zu Fleisch werden, in der Kontext und Situation ihrer Werkreihe eine zusätzliche Dimension verleiht und in der Dekadenz und Erlösung an unerwarteten Ecken lauern.

Nach der Ausstellung der Fotowerke von The Destiny of Men in der Accademia delle Arti e del Disegno in Florenz im März 2016 – in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Engeln der Renaissance – offenbart und betont die Ausstellung in der Urban Spree Galerie – in unmittelbarer Nachbarschaft zur Partymeile auf dem RAW-Gelände – eine düstere und zugleich zeitgenössischere Vision seiner Engel. Berlin als Stadt des Chaos und der Ruinen, Stadt des Feierns und der Dekadenz liefert die perfekte Kulisse für die düsteren post-punk Engel Rancinans. Für die Ausstellung in Berlin wird Rancinan eine eigens dafür produzierte monumentale Fotografie im Format 8 x 11m an der Außefassade zur Warschauer Straße – der sogenannten Artist Wall des Urban Spree – anbringen.

Seit vielen Jahren gleichen Gérard Rancinan und Caroline Gaudriault ihre Sicht auf die Gegenwart ab. Nach diversen Gemeinschaftsprojekten zeichnen sie mit The Destiny of Men ein zeitgenössisches Portrait der Gesellschaft.

Über die Ausstellung

The Destiny of Men Niemand kann seiner Natur entkommen, aber jeder kann sie übertreffen. Wie können wir unsere menschliche Bestimmung anfechten? In der Menschheitsgeschichte wurde unermüdlich versucht, diese Frage zu beantworten. Für die französischen Künstler ist diese Frage drängender denn je. Wenn wir heute den geistigen Teil des Menschen repräsentieren müssten, seine Gedanken, sein Wunsch nach Erhöhung und Selbsttranszendenz, die ihm eigene Neugier, der immaterielle Kern, die von einem Menschen zu einem anderen weitergegeben wird, von einem Elternteil an sein Kind, von einem Lehrer an seinen Schüler, dann würden wir möglicherweise einen Blick auf die ikonografische Tradition der byzantinischen Ära werfen, auf die Symbologie des Engels.

Diese anthropomorphische Repräsentation, die auf die Mosaikkunst der Hagia Sophia in Konstantinopel, auf die himmlischen Engel von Giotto und auf jene aus einem Marmorblock freigelegten Engel Michelangelos zurückdatiert wird, übten schon immer eine große Faszination auf Künstler aus.

Bei Rancinan dreht sich die Frage immer um den symbolhaften Menschen und seinen Fantasien, seiner Transzendenz und seinen Transgressionen. Es geht nie um eine engelhafte Moral. Der Mensch an sich ist kein Chorknabe, seine Geschichte schrieb er aufgrund der Kraft seiner Ambitionen und seiner Neugier. Er erfand die Botanik, erschuf Bibliotheken, betrachtete die Erde aus der Ferne, landete mit einem Raumschiff auf einem Kometen 510 Millionen Jahre von der Erde entfernt. Das ist alles wahr, sogar wenn die Menschen sich immer noch fragen, wie man ein Kind erziehen soll.

In The Destiny of Men, schlagen Gérard Rancinan mit 14 monumentalen Fotografien (von denen 7-8 für die Accademia delle Arti e del Disegno in Florenz erstellt wurden) und Caroline Gaudriault mit einer kalligraphischen Installation eine moderne Interpretation der Symbologie des Engels vor. Einen post-apokalyptischen Engel, der verschiedene Prinzipien vereint: gut und böse, Ethik und Fortschritt, das Spirituelle und das Intellektuelle. Einen Engel, der, heute mehr denn je, die Bedeutung der Menschheitsgeschichte hinterfragt.

Rahmenprogramm zum Eröffnungsabend:

07.00pm – Preview of the exhibition Destiny of Men, Part I
08.05pm – Dance performance by Sean
08.15pm – Preview of the exhibition Destiny of Men, Part II, as a worldwide exclusivity with a performance by Hugo and Yeta
09.30pm – Video-mapping performance by the artist Stefan Ihmig, member of the RE:SORB collective, on the large scale (9 x 12m) photography “The Party is Over” by RANCINAN
09.45pm – Screening of the artistic film “Scarcity of Miracle” created by RANCINAN and Caroline Gaudriault
11.00pm – Concert:
Mirco Magnani: „Decompositio Sonata no.3“
+ DJ Luna Vassarottide + DJ Pre Op Trans

Weiterführende Informationen

Siehe Website der Urban Spree Galerie
Video zur Eröffnung von „The Destiny of Men“ in der Accademia delle Belle Arti in Florenz

Event Details

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