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Gruppenausstellung

»NIMM MICH MIT«

Ostkreuzschule für Fotografie / Seminar Sibylle Fendt

Alexandra Grünbaum, Heike Günther, Melanie Haefner, Jenny Hasselbach, Saskia Kyas, Nadja Maßmann, Max Moldau, Friedhard Neumann, Marlene Pfau, Eva von Schirach, Judith Weber

Nimm mich mit … nach Hause. In dein Herz. In den Park. Zum Einkaufen. Ins Kino. Über den Jordan. Unter die Haut. Auf deinen Weg.

Nimm mich mit vereint elf Portraitserien. Elf Auseinandersetzungen. Elf Positionen.

Nimm mich mit meint … Nimm elf.

Nimm mich mit … und nimm mich weg.

Alexandra Grünbaum | Fischwasser

Ein Zuhause, das auch in den Jahren der Jugend und Reife sowie zu Beginn der Studienzeit ein zu Hause bleibt, das Heimat ist und Rückhalt bietet und trotz Nähe Räume der Entfaltung lässt. So erlebe ich das Leben eines jungen Erwachsenen, der unaufgeregt, nachdenklich, humorvoll seinen individuellen Wünschen und Träumen folgt und seinen eigenen Weg geht. Er benötigt dafür nicht die möglichst große Entfernung zum Ort der Kindheit und Familie. Er entfaltet sich frei – auch oder vielleicht gerade weil er sein zu Hause bewahrt.
www.salon.io/AlexandraGruenbaum

Heike Günther | Mein Name ist Luca

Luca hat schon einen langen Weg hinter sich. Das Fremdsein und Unbehagen mit dem eigenen Körper haben einen Namen bekommen und es haben sich neue Möglichkeiten eröffnet. Er wird in einem männlichen Körper weiterleben, so wie es sich für ihn richtig anfühlt.
Diese Arbeit begleitet ihn durch das halbe Jahr, in dem er auf verschiedene Gutachten und die Entscheidung des Gerichts wartet, das eine Operation genehmigen muss.
Eine Zeit der Ungeduld, des Wartens, der Angst und der Hoffnung.
www.heikeguenther.de

Melanie Haefner | Blooming

In der Natur finden wir alles. Das, was wir suchen und wonach wir uns sehnen. Leben, Vergänglichkeit, Schönheit, Ruhe. In der Natur finden wir uns. Fühlen wir die Liebe und denken sie nicht.
Dieses Begehren, eine Urkraft. Wir erkennen die Verbundenheit des Menschen mit der Natur. Die Nähe und Vertrautheit der Mutter zum Kind. Die Liebe der Tochter für die Mutter.
Ich sehe Dich. Ich sehe mich.
www.melaniehaefner.com
www.instagram.com/haefnermelanie

Jenny Hasselbach | Teenspirit

Mädchen im Teenageralter erleben die aufregendste Zeit ihres Lebens. Sind launisch, haben heute eine Idee von sich und morgen eine andere. Dabei genießen sie die Aufmerksamkeit – und ziehen sich wieder zurück. Sie lernen sich selbst erst kennen.
Ich weiß es, denn ich war dabei.
www.instagram.com/jennyhasselbach

Saskia Kyas | Extrakorporal

Man ringt sich dazu durch, Kinder in die Welt zu setzen und landet auf dem Weg dorthin nach einigem Hin und Her in einem Labyrinth aus Bürokratie und medizinischem Fachjargon. Und letztendlich geht es dabei nur noch um den Körper der Frau.
Ein Selbstportrait.
www.saskia.photo

Nadja Maßmann | Der Weg des Kreises

„Unsere Ältesten haben uns gelehrt, alles im Universum ist heilig. Alles ist notwendig und hat damit einen Sinn. Deshalb müssen wir alle und alles respektieren. Die Erde, ihre Geschöpfe, Menschen. In einem Kreis respektieren wir einander und den Kreis als Weg. Wenn jemand spricht, schenken wir dieser Person unseren Respekt und ganze Aufmerksamkeit.“ Manitonquat
Ich bin ein Teil davon.
www.instagram.com/nadjamassmann.berlin

Max Moldau | Mein Bild von mir bin ich nicht

Wir ändern uns laufend. Bilder bleiben. Ich will mich nicht an Selbstporträts binden. Auch meine Arbeit soll nicht darüber hinwegtäuschen. Deshalb suchte ich Darstellungsformen, die meinem kontinuierlichen Wandel gerecht werden. In einer Welt, in der digitale Daten mit Hilfe von Algorithmen ausgewertet werden und nach und nach unsere öffentliche Identität konstituieren, will ich Schutz vor automatischer Zuordnung. In „Sie besitzen nicht die nötigen Berechtigungen, um auf mein Bild zugreifen zu dürfen“ nutze ich entsprechende Symbole und Codierungen des Internets. In „Safe-portraits“ zeige ich protektiv gestaltete Selbstbildnisse. Aber hilft Knoblauch gegen Algorithmen?
www.maxmoldau.com

Friedhard Neumann | Am Fenster vor der Kasse

„…Das alte Kino hätte es für immer geben sollen,
für immer dieses Fenster auf die Welt hinaus,
die nirgends mehr versprach als hier,
am Rand des dunkelroten Vorhangs,
und wenn du nach den Bildern greifen wolltest,
ergriff dein Schatten dich.“
Gedicht: Jürgen Theobaldy: Das alte Kino

David ist ein vielseitiger Mensch. Am Wochenende arbeitet er im Kino an der Kasse. Ich stehe ihm freundschaftlich nahe. Er ist meiner Kamera gegenüber aufgeschlossen. Über den Zeitraum von einem Jahr habe ich David begleitet, vor und hinter die Kulissen, und versucht, ihn in unterschiedlichen Facetten abzubilden. Das Kino ist dabei sowohl Stätte alltäglicher Programmroutine als auch ein verheißungsvoller Ort der Aufführung, welcher Schatten auf uns selbst wirft.

Marlene Pfau | Bright but drifted

Danuta Banasiak kommt aus Polen und arbeitet als Pflegekraft in Deutschland. Sie betreut rund um die Uhr eine demenzkranke Frau in einem kleinen Dorf in Nordrhein-Westfalen. Die Serie beschreibt die von Migration geprägte Lebenssituation der Pflegerin, wie auch den Zustand der dementen Frau. Beide können als ein Abdriften verstanden werden, eine Verschiebung hinein in eine Welt, isoliert von ihrem sozialen Umfeld, in der sich die beiden Frauen immer wieder neu zurechtfinden müssen.
www.marlenepfau.de
www.instagram.com/marlenepfau

Eva von Schirach | Aufhocker-Dämon

Der Aufhocker-Dämon lauert. Er ist hier und dort. In unserem Haus kennt er sich aus. Ich schmeiß ihn gegen die Wand und er lacht. Er wartet. Er springt. Er ist der mit der Unkraft. Anti-OP. Das Gegenteil von overpowered. Der Schwächling drückt mich nieder. Will er was von meiner Stärke abtauschen? Hau ab. Mach mit. Und dann ist er weg. Schade, du Arsch.
www.itsayorki.de

Judith Weber | Das grobe Leder

JULIE. Glaubst du an mich?
DANTON. Was weiß ich. Wir wissen wenig voneinander. Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab – wir sind sehr einsam.
JULIE. Du kennst mich Danton.
DANTON. Ja, was man so kennen heißt. Du hast dunkle Augen und lockiges Haar und einen feinen Teint und sagst immer zu mir: lieb Georg. Aber (er deutet ihr auf Stirn und Augen) da da, was liegt hinter dem? Geh, wir haben grobe Sinne. Einander kennen? Wir müssten uns die Schädeldecken aufbrechen und die Gedanken einander aus den Hirnfasern zerren.
— aus: Georg Büchner: Dantons Tod, Erster Akt, Erste Szene —

Meine Arbeit „Das grobe Leder“ wirft die Frage auf, wie gut wir einen anderen Menschen kennen
können und inwieweit wir das, was wir wahrnehmen in etwas Bildliches übertragen können.
www.judith-weber.com

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4. — 11. März 2018
Vernissage: Samstag, 3. März, 19h
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Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
[Kreuzberg | Friedrichshain-Kreuzberg]

Öffnungszeiten: Täglich 10-20h

Eintritt frei

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