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»Geschichten der Erinnerung – Flucht damals und heute«

Istvan Bielik, Borut Krajnc, Florian Rainer, Imre Szabó

Veranstalter: KuBiPro Kultur-und Bildungsprojekte e.V.
und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

Das europäische Ausstellungsprojekt „Geschichten der Erinnerung – Flucht damals und heute“ lenkt den Blick auf Einzelschicksale und Lebenswege Geflüchteter aus dem ehemaligen Jugoslawien und Menschen auf der Flucht heute und zeigt Arbeiten vier europäischer Fotografen, die diese Menschen heute wie damals auf ihren Wegen begleiteten. Die Ausstellung kombiniert Porträts und Geschichten von Geflüchteten während der Jugoslawienkriege und heutiger Migrationsbewegungen, umrahmt von textuellen und faktischen Elementen und ist vom 18. Mai bis 9. Juni 2017 im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin zu sehen. Mit Arbeiten von Borut Krajnc (Slowenien), Florian Rainer (Österreich), Istvan Bielik (Ungarn) und Imre Szabó (Serbien).

Im Anschluss an die Eröffnung am 18. Mai wird ab 19:30 Uhr zu einer Diskussionsrunde mit geflüchteten Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien und aktuell Geflüchteten verschiedener Länder sowie Expert_innen geladen.

Die Jugoslawienkriege in den 1990er Jahren führten zur größten Flüchtlingskrise nach dem Zweiten Weltkrieg – über eine Million Menschen wurden vertrieben und flüchteten sich außerhalb ihrer Heimatlandgrenzen in Sicherheit, wo sie sich temporär oder permanent niederließen. Die Vertriebenen hinterließen eine Spur vielschichtiger Erinnerungen, die uns heute dabei helfen können sowohl die historischen Ereignisse rund um die Kriege im ehemaligen Jugoslawien und deren Folgen, als auch die Schicksale und Lebensrealitäten geflüchteter Menschen – heute und damals – besser zu verstehen.

25 Jahre sind seit Beginn der Kriege vergangen, doch selbst in Ländern des ehemaligen Jugoslawiens wird diese Epoche bereits der Vergangenheit zugerechnet, wodurch viele Lektionen und Einsichten, die daraus gewonnen werden könnten, verloren gehen oder zumindest nicht gänzlich ausgeschöpft werden. Die Ausstellung ist in diesem Sinn ein Beitrag für ein friedliches und tolerantes Europa: sie wirft einen Blick zurück, auf Fehler und Tragödien der europäischen Geschichte, um daraus Erkenntnisse für die Gegenwart offenzulegen, fördert Empathie, Sensibilität und Weitblick im Umgang mit Geflüchteten der heutigen Zeit und lenkt den Blick auf ihre Schicksale, die weitaus komplexer sind als die kollektive Angst vor einem vermeintlich „Anderen“, die derzeit den politischen und gesellschaftlichen Diskurs in Europa prägt, vermuten lässt; sie präsentiert persönliche Narrative, die die Bedeutung und Herausforderung von Flucht und Vertreibung aus dem Blickwinkel von Geflüchteten zeigt.

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19. Mai – 9. Juni 2017
Vernissage: Donnerstag, 18. Mai 2017, 18:30h
Diskussion um 19:30h

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Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin
[Prenzlauer Berg | Pankow]

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-17h, und nach Vereinbarung

Eintritt frei | Barrierefreier Zugang

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