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Saul Leiter, Joanna C 1947, Gelatin Silver Print, 28 X 35cm © SaulLeiterFoundation

Gruppenausstellung

»FIRST CHOICE II«

Edward Burtynsky, Saul Leiter, Anna Lehmann-Brauns, Winfried Muthesius, Arnold Odermatt, Aitor Ortiz, Georges Rousse

Ausstellung: 12. Dezember 2016 – 11. Februar 2017
Öffnungszeiten: Di-Fr 12-18h, Sa 12-15h
Winterpause: Die Galerie ist am 24.12. und 31.12.2016 geschlossen. Zwischen den Festtagen ist die Galerie geöffnet.
Eintritt frei

Beschreibung

In First Choice II zeigt die Galerie Springer Berlin jetzt bisher nicht gezeigte Werke und Werksgruppen einer Auswahl ihrer Künstler. Sieben vertretene Positionen und ganz unterschiedliche Motive und Themen – und dennoch besteht eine sichtbare Korrespondenz innerhalb der gezeigten Werke und Werksgruppen.

Folgende Künstlerinnen und Künstler werden in der Ausstellung präsentiert:

Edward Burtynsky
geboren 1955 in Ontario, studierte Fotografie und Mediendesign an der Ryerson University in Toronto. In seiner Arbeit erforscht er die komplizierten Verbindungen zwischen Natur und Industrie. Edward Burtynsky gilt als einer der bekanntesten und renommiertesten  Fotografen Kanadas. Seine Arbeiten befinden sich in über 50 angesehenen Museen weltweit, u.a. der National Gallery of Canada, dem MoMA New York und dem Guggenheim Museum New York. Gezeigt wird eine neue Arbeit aus der Serie Salt Pans, die 2016 in Indien entstanden ist. Das gleichnamige Buch erschien im September dieses Jahres im Steidl Verlag.

Anna Lehmann-Brauns
1968 in Berlin geboren, studierte Anna Lehmann-Brauns Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und absolvierte die Meisterklasse von Joachim Brohm. In ihren Fotografien dokumentiert sie Räume wie Nachtclubs, Bars, Theater, Kinos oder Filmkulissen. In den Räumen befinden sich niemals Menschen, jedoch scheinen sie auf unergründliche Weise doch präsent. In der Ausstellung werden Einblicke in ihre beeindruckende neue Serie, Wildsidewest, gezeigt. Diese entstand während ihres halbjährigen Aufenthaltes in San Francisco. Fasziniert von der Stadt, befasst sie sich darin mit der LGBT (Lesbians Gays Bisexuals Transgenders)-Bürgerrechtsbewegung, die hier ihre Ursprünge hatte.

Saul Leiter
Der 1923 in Pittsburgh, Pennsylvania, geborene Saul Leiter gilt als Pionier der künstlerischen Farbfotografie. Er sieht mit den Augen des Malers, daher verschmelzen in seinem Werk unterschiedliche künstlerische Stilrichtungen, Übergänge zwischen Abstraktion und Figurativem sind aufgehoben. Flüchtige Momente, Unschärfen, Verfremdung durch beschlagene oder gefrorene Fensterdurchsichten und Spiegelungen sind charakteristisch für die Fotografien Leiters. Präsentiert werden vier Arbeiten in Schwarzweiß und Farbe.

Winfried Muthesius
1957 in Berlin geboren, lebt und arbeitet der Künstler in Berlin und Drewen / Brandenburg. Winfried Muthesius studierte von 1979 – 1984 Malerei an der HDK (der heutigen UDK) Berlin. Es folgten zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. An der Schnittstelle von Malerei und Fotografie nimmt Muthesius eine äußerst spannende Position ein. Der Entwicklungsweg eines jedes einzelnen seiner Werke unterliegt mehreren Arbeitsschritten. Der Ursprung der gezeigten Arbeiten der Ausstellung sind großformatige Malereien des Künstlers aus der Serie „Schädelbilder“.  Diese Bilder werden an unterschiedliche, meist öffentliche Orte gebracht und von Muthesius dort fotografiert. Die jeweils entstandenen Fotografien werden nun auf das Maß von ca. 30 x 40 cm vergrößert. Diese Bilder werden jetzt in weiteren Schritten erst übermalt, dann gescannt und abschließend im endgültigen Format reproduziert und verarbeitet.  Die Arbeiten von Winfried Muthesius sind in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, u.a. der Berlinischen Galerie, Berlin.
In der Ausstellung wird eine ganz neue Arbeit aus der Serie X, die in Berlin Kreuzberg entstanden ist, gezeigt.

Arnold Odermatt
Der Schweizer Fotograf wurde 1925 in Oberdorf, Kanton Nidwalden geboren. Nachdem er seine Ausbildung als Bäcker und Konditor beendet hatte, wechselte er zur ortsansässigen Kantonspolizei. Im Jahre 1990 ging er als Oberleutnant in den Ruhestand. Bekannt  wurde Odermatt mit seiner Reihe „Karambolagen“. 32 dieser Arbeiten  wurden u.a. im Jahr 2001 von Harald Szeemann auf der Biennale in Venedig präsentiert. Im Jahr 2002 folgte eine Soloshow im Art Institute of Chicago, USA. Die Arbeiten von Arnold Odermatt sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.
Präsentiert wird eine thematische Gruppe von Arbeiten.

Aitor Ortiz
Der 1971 in Bilbao geborene Künstler gilt als einer der bekanntesten spanischen Fotografen. Ortiz arbeitet mit dem Raum, der Architektur und dem Gegenstand als Ausgangselemente, um uns vor eine Reihe visueller und kognitiver Rätsel zu stellen. Seine Arbeit, die er ausschließlich schwarzweiß präsentiert, geht über die dokumentarische Architekturfotografie hinaus und betont die mit der fotografischen Darstellung einhergehende Auflösung und Umwandlung des Realen. Er war bereits in zahlreichen großen Museen in Europa, Asien und Amerika mit Gruppen- und Einzelausstellungen vertreten. Zu den großen Soloausstellungen zählen: Museo Guggenheim, Bilbao (2011), Fotografiska Stockholm, 2012, Sala Canal de Isabel II, Madrid (2012). Das im Jahr 2011 bei Hatje Cantz erschienene Buch ist eine wichtige Monografie über sein Werk, für das er von Kritikern gefeiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.
Gezeigt werden zwei großformatige Arbeiten Amorfosis 004 und Umbrai 004.

Georges Rousse
Der 1947 in Paris geborene Künstler lebt und arbeitet in Paris und Nizza. Mit neun Jahren bekam er seine erste Kamera geschenkt, eine Kodak Brownie, seither ist die Fotokamera sein ständiger Begleiter. Nach Abschluss seines Studiums in Fotografie und Drucktechnik verschrieb er sich zunächst der Architekturfotografie. Als er später Malevich’s schwarze Quadrate auf weißem Feld entdeckte, veränderte sich seine Beziehung zur Fotografie – er begann mit seinem einzigartigen Ansatz verlassene, meist dem Abriss preisgegebene Räume zu bemalen. Ab den frühen 1980er Jahren verknüpfte er Malerei und räumliche Darstellung mit der Fotografie. Bereits zu dieser Zeit bevorzugte er großformatige Abzüge. Georges Rousse arbeitet seither auf der ganzen Welt, zuletzt in Indien, Brasilien und Mexico. Seine Arbeiten werden seit den späten 1980er Jahren weltweit in Ausstellungen und Museen gezeigt. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, darunter den Prix de Rome, 1986, Prix ICP (Institut für zeitgenössische Fotografie), New York, 1988, und den großen Preis der Fotografie, Frankreich, 1993. 2008 folgte er Sol LeWitt als Mitglied der Königlichen Academy in Belgien. Seine Werke sind in vielen internationalen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten.
Präsentiert wird seine Arbeit St. Paul, 2012.

Event Details

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