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Einzelausstellung

»Erzähl mir, Augenblick«

Schauspielerporträts von Michael Weidt und Filmplakate aus der DDR

Michael Weidt

Update #2, Mai 2020: Verlängerung der Ausstellung bis 2. Juni 2020! Sobald das Haus wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist, kann die Ausstellung weiter besucht werden. Vielen Dank für Ihre Geduld.

Update #1, 13. März 2020: Ab Samstag, 14. März 2020, sind die Ausstellungen im Willy-Brandt-Haus bis auf Weiteres geschlossen. 

Über die Ausstellung:

Eine Ausstellung für Cineasten, Fotoliebhaber und Freunde der DDR-Kinogeschichte. Ob Schauspieler, Models oder Musiker, Michael Weidt hat sie vor der Kamera gehabt und dabei unvergessliche Schwarzweiß-Porträts zu DDR-Zeiten geschaffen, u.a. von Corinna Harfouch, Henry Hübchen, Jenny Gröllmann, Ulrich Mühe. Den Regisseur und Freund Michael Gwisdek begleitete er mit seiner Kamera während der Dreharbeiten zu „Treffen in Travers“ 1988. Es entstanden während der Filmarbeiten und in den Drehpausen zahlreiche Künstlerportraits und Fotodokumentationen, Bilder jenseits des Rampenlichts, die die atmosphärische Dichte und das künstlerische Schaffen widerspiegeln.

MICHAEL WEIDT (* 1946), Gaststudium an der Kunsthochschule Weißensee, Ausbildung zum Fotografen bei Arno Fischer. Seit 1967 freiberuflicher Fotograf, u.a. für Das Magazin, Neues Leben, Neue Berliner Illustrierte, Filmspiegel. Theaterfotografie, u.a. für das Deutsche Theater in Berlin. Schauspielerporträts für Progress-Filmverleih. 1969–1986 Mode- und essayistische Fotografie für Sibylle.

DDR-Filmplakate
Während in den 1960iger Jahren in der BRD der Neue Deutsche Film Aufsehen erregte, wurde in der DDR ein Teil der Jahresproduktion der DEFA zensiert und unter Verschluss gehalten. Auf dem 11. Plenum des Zentralkomitees der SED 1965 setzen sich die Hardliner durch und verboten zwölf Filme wegen vermeintlich antisozialistischer Tendenzen. Das führte dazu, dass vor allem Unterhaltungsfilme und Literaturverfilmungen produziert wurden. Die Romanverfilmung JACOB DER LÜGNER von Jurek Becker und Frank Beyer erhielt als erster DEFA-Film einen Silbernen Bären auf der Berlinale und eine Oscar-Nominierung als bester ausländischer Film.
Nach Schätzungen umfasst das filmische Erbe der DDR 950 Spiel- und Kurzspielfilme. Zu den DEFA-Klassikern gehören bis heute DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA und SOLO SUNNY. Der Film von Konrad Wolf und Wolfgang Kohlhaase hatte vor genau 40 Jahren Premiere. Renate Krößner in der Titelrolle erhielt 1980 den Silbernen Bären auf der Berlinale in West-Berlin.
Die ausgestellten Filmplakate illustrieren die Entwicklung der DEFA-Filmproduktionen.

Mit freundlicher Unterstützung: DEFA Stiftung // gasag AG
Medienpartnerschaft: PiB – Photography in Berlin

Zeitgleiche Ausstellung des FkWBH:
»Aufbruch und Umbruch« – Eine Hommage an den Neuen Deutschen Film mit Fotografien von Beat Presser

Begleitprogramm

Donnerstag, 13. Feb 2020, 19.30 Uhr
Vernissage
Eintritt frei | Ausweis erforderlich (Personalausweis, Führerschein oder Reisepass).

Begrüßung:
Gisela Kayser, Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Redner:
Prof. Dr. Jutta Brückner, Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin
Wolfgang Kohlhaase, Drehbuchautor und Regisseur
Die Fotografen Michael Weidt & Beat Presser sind anwesend.

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. (FkWBH)

14. Feb — 22. März verlängert bis 2. Juni 2020
Vernissage: Donnerstag, 13. Feb 2020, 19.30 Uhr,
Eintritt frei | Ausweis erforderlich (Personalausweis, Führerschein oder Reisepass).
Begleitprogramm: bitte siehe oben

Stresemannstraße 28, 10963 Berlin
[Ortsteil: Kreuzberg | Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg]

Öffnungszeiten: Di-So 12-18h

Eintritt frei | Ausweis erforderlich (Personalausweis, Führerschein oder Reisepass).

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