Print deadline / Druckschluss PiB Guide Nº44 SEP/OCT 2022 ➽ August 21st
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Gruppenausstellung

»Fragmente des Krieges – Bilder aus der Ukraine«

Johanna-Maria Fritz | Helena Lea Manhartsberger | Laila Sieber

Kuratiert von Andy Heller & Mirja Linnekugel

Die Gruppenausstellung »Fragmente des Krieges – Bilder aus der Ukraine« zeigt vom 01. Juli – 21. August 2022 im Willy-Brandt-Haus die Fotografien von Johanna-Maria Fritz, Helena Lea Manhartsberger und Laila Sieber. Die drei Fotografinnen machten sich zu Beginn des Krieges auf den Weg in die Ukraine. Sie wollten selbst vor Ort sein und das Unfassbare in Bildern festhalten: ein Angriffskrieg in Europa, ein Angriff auf die Demokratie.

In ihren Bildern erfassen sie Fragmente dieses unglaublichen Angriffs: Sie zeigen individuelle Schicksale von Betroffenen und geben Einblicke in deren aktuelle Lebenswelt. Dabei liegt ihr Fokus darauf, die ganz persönlichen Erlebnisse und die Einzelschicksale der Portraitierten sowie Momentaufnahmen der letzten Wochen und Monate zu zeigen – exemplarisch für so viele tragische Leidensgeschichten und Facetten dieses Krieges. Die OSTKREUZ Fotografin Johanna-Maria Fritz war für ihre Serie „Im Garten ein Grab“ ungefiltert und nah bei den Menschen. Sie war dabei, als die Kriegsverbrechen von Butscha sichtbar wurden, sie sah und dokumentierte die Zerstörung in Kyiv und Irpin, sah das Grauen auf den Straßen, die Zerstörung des Krieges. Ihre Bilder sind bewegende Zeugnisse der aktuellen Tragödie. Über die Entstehung der Fotografien sagt sie: „Wir waren einen Tag nach der Befreiung fast die ersten Journalisten in Butscha, die den Ort besuchten. Die Menschen waren froh über das Ende der Besatzung, doch die Wunden des Krieges waren noch überall präsent. Erst nach der Befreiung begriffen die Bewohner:innen von Butscha das wirkliche Ausmaß des Terrors.“

Die Serie „Wo man die Stille hören kann“ von Helena Lea Manhartsberger und Laila Sieber ist ein einfühlsames Porträt der ersten Tage des Krieges abseits der Frontlinie. Die beiden Fotografinnen traten ihre Reise in die Westukraine gemeinsam an. Sie begegneten dort Menschen, die mit der neuen Realität ganz unterschiedlich umgingen. Manche bereiteten sich darauf vor aus dem Land zu fliehen, andere darauf, ihre Heimat zu verteidigen und zu bleiben. In der Auseinandersetzung mit Einzelschicksalen wird die Komplexität des Krieges sichtbar. Über ihre Serie sagen sie: „Die Stille, die man hören kann, wird manchmal leiser, wenn in Gesprächen laut gelacht wird. Dann schreit sie wieder, wenn die Sorge um Verwandte, die noch auf der Flucht sind, einem die Sprache verschlägt. Aber sie ist in diesem Krieg eine ständige Begleiterin.“ Die beiden Fotografinnen begleiten den Weg der Flüchtenden bis heute – Videobotschaften erzählen die Geschichten in der Ausstellung weiter.

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus (FkWBH)

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus wurde 1996 als gemeinnütziger Verein gegründet. Seit der Eröffnung des Willy-Brandt-Hauses sorgt FkWBH für ein abwechslungsreiches kostenloses Veranstaltungsprogramm an der Schnittstelle von Kultur und Politik. Neben den regelmäßigen Ausstellungen werden auch Lesungen, Diskussionen und Filmabende für ein breites Publikum angeboten.

Begleitprogramm

Begleitende Veranstaltungen zu dieser Ausstellung werden rechtzeitig hier bekanntgegeben. Melde Dich auch gerne für unseren kostenlosen, wöchentlichen #pibnewsletter an, um stets auf dem Laufenden zu bleiben!

Donnerstag, 30. Juni 2022, 19 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Vernissage
Eintritt frei | Ohne Anmeldung | Ausweis erforderlich
Es sprechen:
Dietmar Nietan MdB (Vorsitzender Freundeskreis Willy-Brandt-Haus)
Tamina Kutscher (Chefredakteurin dekoder.org)
Ingo Taubhorn (Chefkurator Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg)
Zeitgleich eröffnen wir die Ausstellung »HOME AGAIN«.

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien:
Supported By: Bundesverband Soziokultur - NEUSTART KULTUR
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. (FkWBH)

1. Juli — 21. Aug 2022
Vernissage: Donnerstag, 30. Juni 2022, 19 Uhr
+ Begleitprogramm: bitte siehe oben

Stresemannstraße 28, 10963 Berlin
[Ortsteil: Kreuzberg | Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg]

Öffnungszeiten: Di – So 12 – 18 Uhr | Schließtage 2022

Eintritt frei | Ausweis erforderlich

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