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Filmabend & Gespräch

Filmabend »DAVID«

anlässlich des Holocaust Gedenktages

Peter Lilienthal

Am 27. Januar 2020 wird der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus den 90-jährigen Regisseur Peter Lilienthal begrüßen dürfen und seinen Film DAVID (Drama, Deutschland 1979, 122 min) anlässlich des Holocaust Gedenktages zeigen.

Der Filmabend wird der Auftakt zu den beiden Fotoausstellungen anlässlich der Berlinale sein, die wir am Donnerstag, 13. Februar 2020, um 19.30 Uhr eröffnen: Aufbruch und Umbruch – Eine Hommage an den Neuen Deutschen Film mit Fotografien von Beat Presser // Erzähl mir, Augenblick – Schauspielerporträts von Michael Weidt und Filmplakate aus der DDR.

Zwei Ausstellungen für Cineasten, Fotoliebhaber und Freunde der deutsch-deutschen Kinogeschichte. Der Schweizer Fotograf Beat Presser hat seit 2010 sechsundfünfzig Akteure des Neuen Deutschen Films porträtiert, u.a. Michael Ballhaus, Bruno Ganz, Hanna Schygulla, Margareta von Trotta. Michael Weidt hat unvergessliche Schwarzweiß-Porträts zu DDR-Zeiten geschaffen, u.a. von Corinna Harfouch, Henry Hübchen, Jenny Gröllmann, Ulrich Mühe.

Filmabend

Montag, 27. Januar 2020, 19.00 Uhr
Eintritt frei | Ausweis erforderlich

Begrüßung: Gisela Kayser, Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Grußwort: Dietmar Nietan MdB, Schatzmeister der SPD, Vorsitzender Freundeskreis Willy-Brandt-Haus

anschließend Filmvorführung
Kurzfilm The Lonka Project (Eine Hommage an die letzten Holocaust-Überlebenden)
Film David, Drama, Deutschland 1979, 122 min, Farbe

und Gespräch mit
Peter Lilienthal, Regisseur

Peter Lilienthal war eine Schlüsselfigur des Neuen Deutschen Films. 1979 gewann er mit seinem Film DAVID den Goldenen Bären der Berlinale. Der Film basiert auf Joel Königs autobiografischen Aufzeichnungen „Den Netzen entkommen“ und fragt nach dem Ursprung von Vorurteilen und Hass. Ein leiser, nachdenklicher Film mit einer großartigen Schauspielerriege, darunter Eva Mattes, Gustav Rudolf Sellner und Valter Taub. Gedreht wurde der Film 1978 in Berlin und in der damaligen DDR.

David ist 18 Jahre alt und Jude. Er lebt mit seiner Familie in Berlin. Am Tag nach dem Reichsprogrom wird sein Vater verhaftet, misshandelt und eingesperrt. Noch glaubt die Familie glimpflich davon zu kommen, doch dann werden Davids Eltern deportiert. Nun fürchtet auch er um sein Leben und taucht unter. In ständiger Angst vor Entdeckung sucht David verzweifelt einen Weg, um aus Deutschland zu fliehen.

„Das cineastische Werk Peter Lilienthals zeichnet sich durch eine besondere, fast nicht definierbare Größe aus. Er nähert sich der Welt seiner Charaktere auf Zehenspitzen und mit einer Schweigsamkeit, als wolle er sie mit seiner Anwesenheit nicht verletzen. Als Protagonisten wählt er keine großen Helden der Geschichte, sondern verträumte oder von Schicksalsschlägen der Realität heimgesuchte Personen.
Lilienthal hat eine ganz spezielle Sichtweise, die es ihm erlaubt, gleichzeitig die festgefahrenen Ecken der Gesellschaft und die rebellische Berufung der vielen kleinen Dichter auszumachen, die zu tapfer sind, als dass sie sich von der Mittelmäßigkeit unterkriegen lassen würden.“ Skármeta, Antonio: Rede des Botschafters von Chile in Deutschland anlässlich der Verleihung des Ordens Bernardo O`Higgins an Peter Lilienthal. Berlin 2001. In: Töteberg, Michael: Peter Lilienthal. Befragung eines Nomaden. Verlag der Autoren Frankfurt/Main 2001

Peter Lilienthal (* 1929 in Berlin) lebt in München.

Mit freundlicher Unterstützung: Vietinghoff Filmproduktion GmbH
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. (FkWBH)

27. Jan 2020
Filmabend & Gespräch: Montag, 27. Jan 2020, 19 Uhr
Eintritt frei | Ausweis erforderlich

Stresemannstraße 28, 10963 Berlin
[Ortsteil: Kreuzberg | Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg]

Öffnungszeiten: Di-So 12-18h

Eintritt frei | Ausweis erforderlich (Personalausweis, Führerschein oder Reisepass).

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