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Regelmäßige Treffen / Künstlergespräche

»FOTOTREFF Berlin #31«

FOTOTREFF Berlin freut sich sehr, euch zum 31. Fototreff mit einem neuen spannenden Programm einzuladen, am Samstag, den 23. November 2019 um 18 Uhr (bitte beachtet den früheren Beginn der Veranstaltung), im STUDIO JACOB & REISCHEL in Berlin-Kreuzberg.

FILM

Den Abend beginnen wir mit einer Vorführung von Tina Baras Fotofilm „Lange Weile“ (2016). Der Film hat deutsche und englische Untertitel.

Das Fotobuch „Lange Weile“ enthält eine Auswahl von 400 Schwarz-Weiß-Fotografien, die Tina Bara zwischen 1983 und 1989 in Ost-Berlin, in der DDR und auf Reisen aufgenommen hat. In Kombination mit Texten in Form von Untertiteln wurde dieses Künstlerbuch in einen Fotofilm verwandelt. Retrospektiv erzählt die Künstlerin vom Beginn ihrer künstlerischen und fotografischen Karriere, verbunden mit einer weiblichen Identitätssuche und einem subversiven, melancholischen Aufstand gegen das diktatorische System der DDR. Das Bildmaterial schafft zusammen mit den darüber gelegten Erinnerungen einen intimen Kosmos, der aus einem Abstand von etwa 30 Jahren die Atmosphäre und Stimmung eines Landes und einer Gesellschaft zeigt, die es nicht mehr gibt. Baras persönliche Suche zwischen Erwachen, Zweifel und Selbsterforschung, zwischen politischen Strukturen und ihrem Willen zu Leben und Kunst zu schaffen, ist übertragbar auf eine allgemeine, grundsätzliche Ebene. Gleiches gilt für ihre Reflexionen über die Rolle der Fotografie in diesem Prozess.

TALK

Das Archiv einer KünstlerinSonia Voss, freischaffende Kuratorin und Künstlerin Tina Bara werden sich im FOTOTREFF # 31 über Baras Schaffen in der DDR unterhalten. Wie ist das Werk entstanden und welche Bedeutung hat es in der heutigen Zeit? Der Film „Lange Weile“ ist der Ausgangspunkt des Gesprächs zwischen Künstlerin und Kuratorin. Das Gespräch wird auf Deutsch stattfinden.

Tina Bara
Tina Bara (* 1962 in Kleinmachnow, ehemalige DDR) ist eine deutsche Fotografin, die ihre Karriere in der Deutschen Demokratischen Republik begann. Vor der Wiedervereinigung stand sie in Kontakt mit der Friedensbewegung in der DDR. 1980 zog sie nach Berlin und besuchte von 1980 bis 1986 die Humboldt-Universität zu Berlin, wo sie Geschichte und Kunstgeschichte studierte. Als Studentin stand sie in Kontakt mit politischen Oppositionsgruppen, darunter Frauen für den Frieden. 1986 trat sie als freie Fotografin in die DDR-Liga der Bildkünstler ein. 1991 erhielt sie ihr Diplom bei dem Fotografen Arno Fischer der Leipziger Akademie der Bildenden Künste, wo sie seit 1993 eine Professur für Fotografie hat.

Sonia Voss
Sonia Voss (* 1978, Paris) lebt als Kuratorin in Paris und Berlin. Zu ihren jüngsten Ausstellungen gehören: ‚Restless Bodies. Ostdeutsche Fotografie 1980-89‘ bei den Rencontres de la Photographie, Arles (2019); ‚Alfred Ehrhardt. Die Formen der Natur‘ beim Kyotographie Festival, Kyoto (2019); ‚Sophie Calle, Serena Carone. Beau Doublé, Monsieur le Marquis!‘ im Musée de la Chasse et de la Nature, Paris (2017–2018); ‚Anton Roland Laub. Mobile Churches‘, Paris, Berlin, Arles, Bukarest (2017-2019); ‚George Shiras. L’Intérieur de la Nuit‘ im Musée de la Chasse et de la Nature (2015–2016). Sie arbeitete 2017 zusammen mit Xavier Barral an der Josef Koudelka-Ausstellung im C/O Berlin und gab Veröffentlichungen für Éditions Xavier Barral, Koenig Books, Filigranes und den Kehrer Verlag heraus.

BOOK SLOT

Außerdem wird im letzten Teil des Abends das Fotobuch „Subterranean River“ (2018) von Łukazs Rusznica vorgestellt. „Auf seiner Japanreise wählte Łukasz Rusznica Geister und andere übernatürliche Kreaturen als seine Führer aus. Er bat sie um Hilfe bei der Kartierung eines neuen Territoriums und scheint ein zusätzliches Geschenk erhalten zu haben: eine Entdeckung über sich selbst und den eigenen Hintergrund, der zu sein scheint, sei die eigentliche Reise hierher: eine wichtigere, als die rein physische Distanz zu überwinden. “ – Olga Drenda

Łukasz Rusznica
Łukasz Rusznica (* 1980) ist ein Fotograf, Kurator und Pädagoge aus Wrocław, Polen. Seit seinem Abschluss in Kulturwissenschaften an der Universität Wrocław hat er seine Werke in Galerien und Museen im In- und Ausland ausgestellt. Rusznica betreibt derzeit eine Fotogalerie, Miejsce przy Miejscu, die sich der Förderung aufstrebender Fotografen aus Polen und dem Ausland widmet.

Wir laden Euch jetzt schon ein, für nächste FOTOTREFF Abende eigene Bücher und Arbeiten einzureichen. Wie bei den letzten FOTOTREFFS, möchten wir ein spannendes Programm zusammen stellen. Dabei gilt wie immer: vor allem noch nicht fertig gestellte Arbeiten bieten Potential für Diskurs und so freuen wir uns sehr über Projekte, die sich noch im Prozess befinden. Bitte kontaktiert uns unter:
ed.ni1596583482lreb-1596583482ffert1596583482otof@1596583482oilof1596583482trop1596583482.

FOTOTREFF Berlin

FOTOTREFF Berlin ist eine Plattform für FotografInnen und BildredakteurInnen und alle, die sich für künstlerische und dokumentarische Fotografie interessieren. Es bietet die Möglichkeit, sich am kritischen Diskurs über die Autorenschaft, das Editieren und das Präsentieren von freien fotografischen Projekten zu beteiligen.

Bei Besuch der Veranstaltung bitten wir um eine Spende von 7/5 Euro.
Unsere räumlichen Kapazitäten sind leider begrenzt. Bitte kommt rechtzeitig.

FOTOTREFF Berlin wurde 2014 von der Fotografin Anna Charlotte Schmid und dem Bildredakteur Tobias Laukemper ins Leben gerufen. Im Team des Jahres 2019 sind Pauline Friesecke, Tobias Laukemper, Vanya Pieters, Charlotte Schmid und Robert Rausch.

Supported by:
Recom Art
PicDrop – Bildübertragung für Profifotografen
RENT ONE – Fototechnikverleih
DRS Delight Rental Services
Buch- und Offsetdruckerei H.Heenemann GmbH & Co. KG
Medienpartner:
PiB – Photography in Berlin
FOTOTREFF BERLIN

FOTOTREFF #31: Samstag, 23. Nov 2019, 18h
Facebook Event

FOTOTREFF BERLIN c/o STUDIO JACOB & REISCHEL

Prinzessinnenstraße 16 (Hinterhof, Aufgang links, 1. OG), 10969 Berlin
[Kreuzberg | Friedrichshain-Kreuzberg]

Eintritt: 7 € / ermäßigt 5 €

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