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Einzelausstellung

»Deutschland Übergestern«

Radikale Veränderungen am Arbeitsplatz nach der Wende

Dario J Laganà

Der Fall der Berliner Mauer hat sicherlich viele verschiedene Geschichten hervorgebracht, von denen einige lokale Geschichten sind, die eine profunde Kenntnis der deutschen Geschichte erfordern, um verstanden zu werden. Bei der Konzeption von Projekten, die sich mit historischen Themen beschäftigen, ist es notwendig die richtige Balance zwischen geschichtlicher Präzision und Zugänglichkeit zu finden, um das Interesse des Betrachters zu erwecken.

Dario J Laganà hat anhand von Beispielen eine Reihe von persönlichen Geschichten rekonstruiert, die dem Leser und dem Betrachter helfen sollen, diesen Teil der deutschen Geschichte besser zu verstehen und deren Protagonisten kennen zu lernen. Jeder, der gearbeitet hat oder noch im Arbeitsleben steht, kann sich leicht mit dieser Art von Geschichten identifizieren, weil Arbeit eine universelle Konnotation hat, die von jedem Bürger der Welt verstanden werden kann, ohne das spezifische Wissen über die sozialpolitischen Umstände, die die Ereignisse nach dem Fall der Mauer charakterisiert haben.
Neben den radikalen Veränderungen, die als negative Veränderungen für den Arbeitsausfall angesehen werden können, gibt es auch Fälle, in denen der Bruch mit der Vergangenheit und die Wiedervereinigung als neue Chance wieder besser begonnen haben.

Dieses Projekt möchte die Geschichten jener Menschen untersuchen, die mit ihrer bisherigen Berufsbiografie nicht in das neue System passten und ein neues Leben erfinden, ihren Arbeitsplatz und ihre Karriere drastisch verändern und ihr früheres Leben hinter sich lassen mussten.
Es ist nicht Absicht des Projekts sich auf Ostalgie zu berufen, sondern wir sind der Überzeugung, dass eine Wiedervereinigung und vollständige Versöhnung einer Gesellschaft nur durch die Aufklärung der Vergangenheit erfolgen kann, d.h. die Licht- und Schattenseiten ohne Tabus zu betrachten.

Unter anderem werden Sie Geschichten von Menschen finden, die Regenschirme repariert haben und jetzt hat er eine Transportfirma, ein Mitglied der NVA, das eine Tankstelle betreibt, eine Professorin der Universität, die von einer Universität in der DDR abgelehnt wurde, die Kontinuitätsgeschichte von Carl Zeiss, dem es gelungen ist, die Wiedervereinigung zu überwinden oder eine Frau aus Vietnam, die als Vertragsarbeiterin kam.

Das Projekt „Deutschland Übergestern“ ist gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Dario-Jacopo Laganà ist ein italienischer Fotograf, der seit 2010 in Berlin lebt. Sein Interesse gilt fotografischen Projekten, die das Verhältnis von deutscher Geschichte und Gesellschaft untersuchen. Er war Co-Autor und Projektkoordinator von „We Will Forget Soon“ (www.wewillforgetsoon.com), einem dokumentarisch-fotografischen Forschungsprojekt auf den Spuren der sowjetischen Armee in der ehemaligen DDR. In 3 Jahren ist er hierfür rund 8000 km gereist, hat mehr als 300 Standorte dokumentiert und ein Archiv mit über 10.000 Fotos angelegt. Es besteht aus einem Buch sowie einer Wanderausstellung (8 Städte) und war 2015 Teil des offiziellen Programms der Berlin Art Week.
Neben seinem Interesse für Geschichte erforschte Herr Laganà die Beziehung zwischen menschlichen Emotionen (“Emotional Entropy”) und ihrer visuellen Repräsentation in der Fotografie in mehreren experimentellen Portraitprojekten. In dem Projekt sollen diese beiden Aspekte seiner fotografischen Arbeit zusammengeführt werden.

Begleitprogramm

Kuratorenführungen: auf Anfrage.
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Donnerstag, 14. November 2019, 19 Uhr
Projektpräsentation “KREUZBERG. MAUER. FRIEDRICHSHAIN.”
Präsentation des gemeinnützigen Fotogalerie-Projekts „Kreuzberg.Mauer.Friedrichshain – 30 Jahre Wandel entlang der Spree“. Zeitzeug*innen lesen ihre Geschichten vor. Im Anschluss offene Diskussion mit dem Publikum. In deutscher Sprache. Eintritt frei.
Facebook Event

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 19 Uhr
Diskussion “DEUTSCHLAND ÜBERGESTERN”
In deutscher & englischer Sprache. Eintritt frei.

Fotogalerie Friedrichshain
Fotogalerie Friedrichshain

8. Nov 2019 — 3. Jan 2020
Vernissage: Donnerstag, 7. Nov, 19h
Begleitprogramm: bitte siehe oben

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Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin
[Ortsteil: Friedrichshain | Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg]

Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa 14-18h, Do 10-20h.
Winterpause: 24. Dez 2019 — 1. Jan 2020

Eintritt frei

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