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Einzelausstellung

»Ehi passiko – komm und sieh«

Janick Entremont

Das Buddhistische Haus in Frohnau gilt als der älteste buddhistische Tempel Europas. Menschen aus aller Welt besuchen den Ort aus verschiedensten Beweggründen. Der Tempel ist täglich geöffnet; jeder kann kommen, da sein und zwanglos in die Religion eintauchen. Ganz nach dem Grundsatz: »Ehi passiko – komm und sieh«. Es ist möglich, spontan vorbeizuschauen oder auch mehrere Nächte dort zu verbringen. Ich habe das Buddhistische Haus und den Tempel als Ort der Stille wahrgenommen, an dem verschiedene Kulturen, Ansichten und Menschen aufeinandertreffen. In meiner Arbeit stelle ich der alltäglichen Narration das spirituelle Stillleben gegenüber.

Nach einer Gruppenausstellung in der Guardini Galerie darf ich nun eine größere Auswahl an Arbeiten im Buddhistischen Haus, dem Entstehungsort meiner Bilder, präsentieren. Über ein Jahr lang konnte ich den Tempel erleben und visuelle Eindrücke festhalten. Die Arbeiten sind im Garten des Buddhistischen Hauses zu sehen.
— Janick Entremont

Frizzi Krella, Kunsthistorikerin und Kuratorin, Berlin:

»Ehi passiko – komm und sieh« von Janick Entrement ist mehr als Narration, es ist eine Einladung zur Kontemplation. Diese Serie mit ihren schlanken hochformatigen Fotografien von spirituellen Stillleben weist weit über die Reflektion dieses einen besonderen Ortes über das Buddhistische Haus hinaus. Wir erfahren hier Achtsamkeit und Menschennähe, Miteinander und Stille und finden Zeit zum innehalten.

Wolfgang Zurborn, Fotograf, Kurator und Lichtblick School Gründer:

Als ältester buddhistischer Tempel in Europa stellt das „Buddhistische Haus“ in Berlin-Frohnau einen spirituellen Ort dar, der zugleich offen ist für buddhistische Mönche und Laien, die aus aller Welt anreisen. Dieses Zusammentreffen von streng religiösen Riten und weltlicher Zwanglosigkeit bildet für Janick Entremont das Kernmotiv seiner fotografischen Serie „Ehi passiko – komm und sieh“. Das Sehen ist für ihn dabei ein magischer Akt, der nicht bedeuten und werten will, sondern Momente, Gesten und Objekte des alltäglichen Miteinanders so einfängt, dass alles Abgebildete einen Freiraum für eine individuelle Interpretation behält. Stillleben, die mit eng gefassten Perspektiven gewöhnliche Gegenstände aus ihrer Funktionalität entrücken stehen szenischen Aufnahmen entgegen, die durch Betonung der Körperlichkeit und der Ausdruckskraft von Gesten einen Gegenpol zum Spirituellen bilden. Die Fotografie wird hier nicht als ein analytisch wissenschaftliches Medium verstanden, das allein auf das Faktische zielt, sondern als ein Katalysator für einen intensiven Dialog zwischen den Kulturen und Religionen.

Janick Entremont, geboren 1998 in Mödling, studiert seit März 2019 an der Ostkreuzschule für Fotografie in Beerlin und nutzt die Möglichkeit, sich kreativ zu erproben. Immer dem Drang nachgebend, Neues zu probieren und zu entdecken, experimentiert er nicht nur mit diversen Genres und Techniken, sondern ist auch ständig mit seiner Fotokamera unterwegs, um Menschen zu begegnen und deren Geschichten zu erfahren.

Mit seinen Arbeiten möchte er dem Betrachter Einblicke in Orte bieten, die er sonst nicht sehen würde, und Momente zuteilwerden lassen, die er sonst nicht erleben könnte. „Genau das ist es, was ich an der Fotografie am meisten liebe und so reizvoll finde: einen visuellen Zugang zu emotionalen, persönlichen oder bedeutsamen Ereignissen zu ermöglichen.“

Anmeldung und weitere Informationen: janick-entremont.com

1. Aug — 17. Okt 2021
Finissage: Sonntag, 17. Okt, 14 Uhr, Anmeldung hier

Edelhofdamm 54 · 13465 Berlin
[Ortsteil: Frohnau | Bezirk: Reinickendorf]

Öffnungszeiten: siehe das-buddhistische-haus.de

Eintritt frei

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