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Untitled (A Prayer), 2012 © Anastasia Khoroshilova

Gruppenausstellung

Anastasia Khoroshilova . Noga Shtainer

Vernissage: Freitag, 9. September 2016, 19h (Facebook Event)
Ausstellung: 10. September – 22. Oktober 2016
Öffnungszeiten: Do-Sa 12-18h
Eintritt frei

Beschreibung

Mit Anastasia Khoroshilova und Noga Shtainer hat CIRCLE1 zwei ganz unterschiedliche Künstlerinnen eingeladen, neuere Fotoarbeiten zu präsentieren. Beide leben in Berlin, aber erst bei den Vorbereitungen zur Ausstellung haben sie sich kennen gelernt. Was sie verbindet, ist ihr Interesse an den Menschen, die sie abbilden. Doch ihre Werke unterscheiden sich in der persönlichen Motivation, in der Kameratechnik und der Art der Bild-Inszenierung.

Während es bei Noga Shtainer in erster Linie um Privatheit und Intimität geht, in der etwas grundlegend Menschliches erfahrbar wird, stehen bei Anastasia Khoroshilovas Porträts bestimmte zeitgeschichtliche Ereignisse und Gegebenheiten im Vordergrund, die das Leben der Menschen geprägt haben.

Den Auftakt bilden Noga Shtainers Aufnahmen von „Heimkindern“ und einer Pflegerin aus dem „Home for Special Children“ in Rivne (Ukraine), einem Heim für Waisen und andere pflegebedürftige Kinder. Von Anastasia Khoroshilova sind vier Fotografien der sechsteiligen Serie „Menschen ohne Territorium“ ausgestellt, in der die Künstlerin heimatlose junge Menschen porträtiert, die in Moskau um ihr Überleben kämpfen.

Zu sehen ist auch Khoroshilovas „Gebet“ – eine zufällig entstandene Serie von Farbfotos mit Winterlandschaften und Aufnahmen einer vaterlosen, aus einer mittelasiatischen Republik emigrierten Familie, die illegal in der Nähe Moskaus lebt. Diesen werden einige Schwarzweiß-Fotografien Shtainers aus dem Kinderheim in Rivne gegenübergestellt.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Reihe nicht gerahmter Probeabzüge aus den Ateliers der Künstlerinnen. Diese vorläufig ausgewählten Beispiele für umfangreiche, noch offene Projekte können zugleich generell aufschlussreich sein für die eigentliche, sprachlich angedeutete künstlerische Thematik in den Arbeiten der beiden Künstlerinnen. „Früher war hier das Meer“, so kommentiert Khoroshilova die Reste einer allmählich verschwindenden russischen Umgebung, die sie auf ihren Farbfotos überliefert. Ganz anders sind Shtainers Schwarzweißfotos, mit denen diese Gleichnisse schafft für das beängstigende Gefühl, verlassen und bedroht zu sein – ein Gefühl, das sie „Heimweh“ nennt.

Eine Frage, die in Gesprächen mit den Künstlerinnen unbeantwortet blieb, soll mit der Ausstellung an die Öffentlichkeit weiter gereicht werden: Was bedeutet es, fotografiert zu werden?
Jürgen Harten/Birgitta Wolf

Event Details

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