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Einzelausstellung

»luptător de inima – Kämpferherz«

Miriam Klingl

Was bedeutet es, als Kind einer Familie mit Roma-Wurzeln aufzuwachsen?

Am Rande der vielbefahrenen Straße Alt-Friedrichsfelde im Osten Berlins leben in einem kleinen Altbau inmitten von Plattenbauten zahlreiche Familien auf beengtem Raum zusammen, die ­eines gemeinsam haben: Sie stammen aus ­Rumänien und bezeichnen sich selbst, wenn man sie ­danach fragt, als ­„halbe Roma“.

Die Situation der Roma ist weltweit nicht einfach. Viele Ange­hörige dieser Minderheit leben in ­Rumänien, das seit Anfang 2007 Mitglied der Europäischen Union ist. Trotz der beginnenden Integra­tion in die Europäische Gemeinschaft ist die soziale Lage in Rumänien noch weit entfernt von west­europäischen Standards. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, das Gesundheits­system schwach, der durchschnittliche Verdienst verschwindend gering – und Korruption beherrscht nach wie vor das ­öffentliche Leben. In diesem Umfeld ist es für viele Roma trotz aller Fortschritte schwierig, für sich und ihre Kinder eine Zukunftsperspektive zu sehen. Viele machen sich daher auf den Weg in Richtung Westen, in Richtung Deutschland, in der Hoffnung, dort Arbeit zu finden, ihren Kindern hier und den Angehörigen, die in der Heimat geblieben sind, ein besseres Leben bieten zu können.

Einige von ihnen leben jetzt in Berlin, Alt-Friedrichsfelde, in dem unscheinbaren Haus, in dem Miriam Klingl die Kinder zum ersten Mal traf, die sie ein knappes Jahr lang fotografisch begleiten durfte.

Die entstandenen Fotografien geben einen Einblick in den persönlichen Prozess des Erwachsenwerdens der Kinder, ihrer Suche nach Identität und Heimat in den so scheinbar gegensätzlichen Welten von Berlin und Fântânele. Das Leben der Kinder in ihrer alten Heimat war trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten von großer Freiheit und einem Leben mit der Natur geprägt. Um diesem Gefühl nachzuspüren, besuchte Miriam Klingl mehrfach Fântânele und stellte dort fest, dass zwischen beiden Welten bis heute zahlreiche Verbindungen bestehen und die Kinder es auf beeindruckende Weise geschafft haben, diesen Teil ihres Lebensgefühls auch in Berlin zu bewahren.

Aus den Bildern aus Berlin und Fântânele entstand ein 100-seitiger Bildband, in dem Miriam Klingl Situationen aus Rumänien und Deutschland gegenüberstellt, die dieses Gefühl liebevoll transportieren. Der Bildband ist neben einem Auszug großformatiger Prints aus der Serie ein Teil der Ausstellung bei 44INCH PRINTWORKS.

17. Juni – 2. Juli 2017
Vernissage: Freitag, 16. Juni 2017, 19-23h
Finissage: Donnerstag, 29. Juni 2017, 19-21h

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Markgrafendamm 30, 10245 Berlin
[Friedrichshain | Friedrichshain-Kreuzberg]

Mo–Fr 11-19h, Do 11-21h, Sa & So 13-18h

Eintritt frei

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