PiB Guide Nº39 NOV/DEC 2021 ➽ Now available for order / Jetzt erhältlich!

Einzelausstellung

»Vandalism«

John Divola

Zwischen 1973 und 1975 fuhr der amerikanische Fotograf John Divola – damals Mitte zwanzig und ohne eigenes Studio – quer durch Los Angeles, auf der Suchenach verlassenen Häusern, in denen er fotografieren konnte. Mit einer Kamera, Sprühfarbe, Schnur und Pappe bewaffnet, schuf der Künstler dort mit Vandalism eine seiner wichtigsten fotografischen Serien. In dieser intuitiven, spontan aus dem Moment heraus entstandenen Schwarz-Weiß-Bildserie verwüstet Divola leerstehende Häuser mit abstrakten Konstellationen von graffiti-artigen Zeichen undrituellen „Gestaltungen“ durch an Schnüren befestigte Stifte – das Projekt verbandden dokumentarischen Ansatz mit inszenierten Interventionen, Performance, Skulptur und Installationskunst. John Divolas unverwechselbare fotografischeBildprache, die mit diesem Projekt begründet wurde, hinterfragte die Grenzenzwischen dokumentarischen und künstlerischen Praktiken zu einer Zeit, zu der die„Wahrhaftigkeit“ der Fotografie grundsätzlich diskutiert wurde.

John Divola (Amerikaner, geb. 1949), einer der angesehensten bildenden Künstler seiner Generation, erwarb einen BA an der California State University in Northridge(1971) und einen MA an der University of California in Los Angeles (1973). Seine Bilder hinterfragen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität sowie die Grenzen der Möglichleiten der Kunst, das Leben zu beschreiben. Vandalism (1974-1975) ist eineder ersten Serien John Divolas, entstanden noch vor Zuma (1979), As Far as I Could Get (1997) und Dogs Chasing My Car in the Desert (2004). Seine Arbeiten werden international ausgestellt und finden sich in wichtigen öffentlichen Sammlungen wie dem Museum of Modern Art in New York, dem Centre Pompidou in Paris, dem Getty Museum in LA, dem Victoria & Albert Musem in London oder dem Whitney Museum in New York.

Vandalism, das Buch zur Ausstellung, erschienen 2018 bei MACK Books, London.

Anm. d. Red.: Die Ausstellung ist vorgestellt auf dem Cover des PiB Guide Nº26 SEP/OCT 2019, PiBs zweimonatliche Printausgabe.

ROBERT MORAT GALERIE

7. Sep — 19. Okt 2019
Vernissage: Freitag, 6. Sep, 19-21h

[btn_ical_feed]

Linienstraße 107, 10115 Berlin
[Ortsteil: Mitte | Bezirk: Mitte]

Öffnungszeiten: Di-Sa 12-18h

Eintritt frei

Vorherige Ausstellung

Shane Lavalette »Still (Noon)«

13. Juli — 31. Aug 2019

Darauffolgende Ausstellung

#pibguide

Bleibe auf dem Laufenden bzgl. kommender Ausstellungen dieser Galerie (und/oder anderer) mit einem Jahresabo von PiBs zweimonatlicher Printausgabe, dem PiB Guide! Weltweiter Versand.

Weitere Empfehlungen für…
Berlin | Mitte

PiBs aktuelle Printausgabe
PiB Guide Nº39
NOV/DEZ 2021

#pibguide

Entdecke großartige Fotografieausstellungen in Berlin in PiBs zweimonatlicher Printausgabe, dem PiB Guide! Der neue PiB Guide Nº39 NOV/DEZ 2021 ist erschienen als Booklet, A6 Format · 36 Seiten · mit Texten auf Deutsch & Englisch · weltweiter Versand.

PiB Guide bestellen
Werde Teil von PiBs kommender Printausgabe!
Präsentiere Deine Fotografieausstellung/-veranstaltung (oder Fotobuch/-magazin) PiBs internationaler Lesern & Fotografie-Enthusiasten!
Der Druckschluss für den PiB Guide Nº40 JAN/FEB 2022 ist der 17. Dezember 2021.
Weiterführende Infos bitte siehe PiBs Media Kit, sowie aktuelle Anzeigenpreise gerne jederzeit auf Anfrage.
Hinweis: PiB Online-Features sind jederzeit möglich – hierfür gilt o.g. Druckschluss nicht.

PiBs E-Newsletter

Melde dich an für PiBs kostenlosen Email-Newsletter und bleibe auf dem Laufenden in Berlins Fotografieszene! Mit Liebe zusammengestellt, herausgegeben einmal wöchentlich auf Deutsch & Englisch – für eine internationale Leserschaft bestehend aus Fotografieliebhabern, Sammlern, Kuratoren und Journalisten.

Newsletter-Anmeldung

Du & PiB

Erreiche gezielt ein kunst- und fotografieinteressiertes Publikum in Berlin & darüberhinaus – durch die Präsentation deiner Ausstellung/Veranstaltung oder Institution/Produkt/Dienstleistung mit PiB!

Weiterlesen
#Tags zu diesem Artikel:
Suche