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Salzburg, 1990, Lochkamera Objekt 28x28cm © Michael Wesely

Gruppenausstellung

»Das Camera Obscura Prinzip«

Zeitgenössische Positionen zur Camera Obscura Photographie:

Thomas Bachler, georgia Krawiec, Oliver Möst, Karen Stuke, Michael Wesely

Vernissage: Dienstag, 5. Juli 2016, 19h (Facebook Event)
Ausstellung: 6. Juli –
25. September 2016
kuratiert von Norbert Wiesneth

+ Rahmenprogramm: siehe unten
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17h, Mi 10-19h, So 11-17h
Eintritt frei
Barrierefrei: Ja

Beschreibung

Als Aristoteles 400 Jahre vor Christus eine Sonnenfinsternis beobachten wollte, erkannte er zum ersten Mal das Prinzip der Camera Obscura. Wenn Licht durch ein kleines Loch in einen dunklen Raum fällt, erzeugt es ein auf dem Kopf stehendes Bild. Leonardo da Vinci stellte 1800 Jahre später fest, dass unser Auge prinzipiell genauso funktioniert.

Die Ausstellung Das Camera Obscura Prinzip beleuchte dieses Phänomen anhand von zeitgenössischen, künstlerischen Positionen. Neue Blickwinkel, veränderte Bauweisen und konzeptionelle Strategien zeigen, dass die uralte Faszination auch heute noch nichts von ihrer Wirkung eingebüßt hat und weiterhin visionär ist.

In der Ausstellung werden Werke zu sehen sein, die experimentelle und aktuelle Zugänge zur historischen Technik deutlich machen. Zum Beispiel zeigt Michael Wesely Lochkamera Boxen, deren Seitenwände mit fotosensiblen Papier ausgestattet sind, die nur den Umraum und nicht das Objekt zeigen auf das die Kamera gerichtet ist. Oliver Möst filmt die Mattscheibe der Lochkamera und schafft so poetische Pinhole-Film-Miniaturen. Karen Stuke benutzt ihr Auto als Stativ und belichtet auf Fahrten durch europäische Tunnel von ihrem Armaturenbrett. Zeit, Licht und Raum entwickeln eine Sogwirkung aus Formen und Farben. georgia Krawiec hat Geschwisterpaare aus Schlesien mit zwei Lochkameras photographiert und die Bilder dann in einem Stereoskop-Guckkasten zusammengeführt. Sie erzählen von Nostalgie und Absenz. Thomas Bachler verändert immer wieder die Beschaffenheit des Lochs der Camera und erzielt in seiner Serie Pixel Trees ein Verwirrspiel, das trotz der analogen Aufnahme einen digitalen Efekt erzeugt.

Neben Photographien, Videos und handgemachten Apparaten wird in der Ausstellung auch eine von georgia Krawiec entworfene, begehbare Camera Obscura zu erleben sein.

Rahmenprogramm

31. Juli 2016 | 12:00
Werksgespräch mit den Künstlern der Ausstellung

28. August 2016 | 12:00
Vortrag von Georgia Krawiec: Die Geschichte der Camera Obscura

11. September 2016 | 12:00
Vortrag von Michael Wesely: „Das Frühwerk“

16. – 17. September 2016
Workshop mit Karen Stuke: Das Camera Obscura Prinzip.
(Anmeldung unter www.PhotoWerkBerlin.com)

25. September 2016 | 12:00
Kuratorenführung und Finissage

Eine Ausstellung des Projektraum | PhotoWerkBerlin in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Galerie Berlin.

Event Details

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