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Gruppenausstellung

»TRUE STORIES_«

Abschlussausstellung der Meisterklasse von Prof. Ute Mahler & Ingo Taubhorn an der Ostkreuzschule für Fotografie.
Kuratiert von Magnus Pölcher.

Ralf Bittner, Eddie Bonesire, Antonia Gruber, Nele Gülck, Nina Hansch, Attila Hartwig, Alexander Kadow, Alexander Klang, Heidi Krautwald, Anja Putensen, Natalya Reznik, Alina Simmelbauer, Magdalena Stengel, Tim Love Weber

In TRUE STORIES_ zeigen die Fotograf*innen der vierten Meisterklasse der Ostkreuzschule für Fotografie ihre subjektive Wahrnehmung von Wirklichkeit: wie sie war, ist, sein könnte.

In ihren Arbeiten treten fotografische Beobachtungsgabe und persönliches Vorstellungsvermögen auf Geschichten aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. So finden wir an apokalyptischen Orten Hoffnung, in fremden Ländern ein Gefühl von Heimat, in den Lebenserfahrungen anderer Menschen uns selbst und in der fotografischen Auseinandersetzung mit dem Ich ein visuelles Universum.

Unter der Leitung von Prof. Ute Mahler (Fotografin / Mitbegründerin der Agentur Ostkreuz) und Ingo Taubhorn (Kurator des Hauses der Photographie / Deichtorhallen Hamburg) haben die 14 Absolvent*innen innerhalb der Meisterklasse ihren ganz eigenen Blick auf die Wirklichkeit in freien dokumentarischen und künstlerischen Arbeiten entwickelt, um diese vom 14. bis 23. Februar 2020 im Kunstquartier Bethanien zu präsentieren.

Begleitprogramm

FREITAG 14. Februar 2020, 19 Uhr
Vernissage mit Musik

SAMSTAG 15. Februar 2020
16 Uhr: Führung mit Prof. Ute Mahler (auf Deutsch)
18 Uhr: Fotografisches Quartett mit Ingo Taubhorn & Gästen (auf Deutsch)

SONNTAG 16. Februar 2020
15 Uhr: „Ageing in Contemporary Photography“ Vortrag von Natalya Reznik (in englischer Sprache)
16 Uhr: Im Anschluss Talk Fotograf*innen Natalya Reznik, Heidi Krautwald, Magdalena Stengel und Kunsthistorikerin Hanna Baro (in englischer Sprache)

MITTWOCH 19. Februar 2020
19 Uhr: Kuratorenführung mit Magnus Pölcher (auf Deutsch)

SAMSTAG 22. Februar 2020
16 Uhr: Dialogische Kuratorenführung mit Magnus Pölcher (auf Deutsch)

SONNTAG 23. Februar 2020
18 Uhr: Finissage mit den Künstler*innen

Weitere Informationen: TRUE STORIES_ Website & Instagram!

VORSTELLUNG ALLER SERIEN

Ralf Bittner
ZWISCHENLAND

Eine 65.000 Einwohnerstadt, nicht Großstadt, nicht Land ist das Thema des Fotografen Ralf Bittner. In ‚Zwischenland – Versuch über ein Idyll‘ interessiert er sich für die langfristigen, oft kaum wahrnehmbaren Veränderungen in seiner Umgebung. Vordergründig dokumentieren seine Bilder Veränderung oder Verharren, lassen auf den zweiten Blick jedoch eine feine Poesie erkennen. Die Bilder zeigen nicht nur, sondern erzählen leise Geschichten.
Mehr ansehen | IG: @ralfbittnerphoto

Eddie Bonesire
MONSIEUR W.

Das Leben des Monsieur W. (1914-2009) ist ein Stück belgische Geschichte des 20. Jahrhunderts: zwei Weltkriege und diverse politische und wirtschaftliche Krisen durchlebte er. Monsieur W. starb verwitwet, kinderlos und ohne weitere überlebende Familie. Er hinterließ seinem Bekannten Eddie Bonesire einen Reisekoffer, einen Aktenkoffer und mehrere Kartons mit privaten Fotografien, Dokumenten und Objekten seines Lebens. Anhand von diesen „geerbten“ Materialien, angereichert mit neuen Fotoarbeiten und Texten von Eddie Bonesire, erinnert diese Arbeit in einer Kombination aus Faktischem, Erzähltem und Fiktivem an ein fast unscheinbares Leben, das jedoch für jenes bewegte Jahrhundert sehr kennzeichnend ist.
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Antonia Gruber
[zɛlpstpɔrtrɛː]

Eine immer wiederkehrendes Thema in der Fotografie ist das Spiel mit der Wahrnehmung. Für das Auge unsichtbare innere Konflikte, die Selbstwahrnehmung gegenüber der Fremdwahrnehmung, sowie die soziale Rolle der Frau sind Inspirationen für die Serie [zɛlpstpɔrtrɛː] von Antonia Gruber. Dabei experimentiert sie mit verschiedensten Techniken der analogen Manipulation, wodurch ihre Selbstportraits eine gezielte Störung erfahren.
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Nele Gülck
DER GUTE BERG

In einem Land, das lange niemand betreten konnte, über einem Dorf, in das keine Straße führt, erhebt sich ein Berg, so alt und heilig, dass im Laufe der Jahrhunderte weder Christen, Muslime noch Sozialisten bleibenden Eindruck hinterließen. Die verschiedenen Religionsgemeinschaften, die in seinem Schatten leben, werden von Armut und Abgeschiedenheit gefangen gehalten. Ihr Dorf, eingeschlossen von den Morava-Bergen im Süden Albaniens und stehengeblieben in der Zeit, ist zwangsläufig ihr Zuhause; ihre wahre Heimat aber ist der Gute Berg, an dessen mythische Kräfte Katholiken und orthodoxe Christen, Muslime, Bektashi Sufis und alte Sozialisten gleichermaßen glauben. Und obwohl alle das Dorf verlassen wollen, vergessen sie nie, eine Handvoll Erde von dem Berggipfel einzustecken, eine Handvoll Zuhause, die sie beschützen und erinnern soll.
Mehr ansehen | IG: @neleguelck

Nina Hansch
800 METER TIEF

Groß Vahlberg liegt nur zwei Kilometer vom maroden Atommülllager Asse II entfernt im nördlichen Harzvorland. Die Meinungen zur Zukunft der vom Wassereinbruch bedrohten Atomanlage gehen auseinander. Die Mehrheit möchte von dem Thema nichts wissen, manche denken, man hätte sie längst verschließen müssen, und einige verlangen, das strahlende Erbe rasch zu bergen und sicher umzulagern. Was ist richtig? Niemand kann es beantworten. Das Thema liegt auf dem Ort wie ein Schleier. Nina Hansch hat darunter gesehen und ein Dorf entdeckt, in dem sich nicht alles um die Asse dreht.
Mehr ansehen | IG: @ninahans_

Attila Hartwig
PRELIGHT DAYS

In seiner Serie ‚Prelight days‘ konfrontiert sich Attila Hartwig mit dem eigenen Bildarchiv der letzten zwei Jahrzehnte und eignet sich dieses neu an. Es handelt sich um Material, das bisher nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war, nun aber durch eine Neuverortung seines künstlerischen Verständnisses als eigenständiges Werk auftritt. Durch diese Kehrtwende des Blicks zeigt Hartwig in seiner Bildserie das vermeintliche Scheitern ebenso wie die Lust zur Leerstelle und reflektiert dadurch vergangene künstlerische Entscheidungen sowie seine eigene Rolle als Fotograf.
Mehr ansehen | IG: @attilahartwig

Alexander Kadow
BALTIC AMBER

Alexander Kadows Arbeiten begreifen die Fotografie als Medium der Spuren. In der Serie „Baltic Amber“ zeigen analoge Direktabzüge von Bernsteinen, was vor 20 Millionen Jahren in diesen konserviert wurde und übersetzt dieses natürliche Gedächtnis in eine menschliche Art der Zeiterhaltung. Insekteneinschlüsse sowie organische Formen und Farben erzeugen dabei ein nahezu mystisches Antlitz.
Mehr ansehen | IG: @alexanderkadow

Alexander Klang
#PORTRAITS

Für seine analogen Fotografien verabredet sich Alexander Klang über das Internet mit ihm fremden Personen an Orte, die er nicht kennt. Alles wonach er sucht, ist ein natürlicher Ausdruck, ein intimer Moment oder eine unerwartete Geste, in einem sehr reduzierten und grafischem Umfeld.
Mehr ansehen | IG: @alexanderklang

Heidi Krautwald
IN DER ZWISCHENZEIT

Nach der Geburt ihres ersten Kindes 1984 widmete sich Heidi Krautwald dem Thema Selbstportrait. Seither entstanden in loser Abfolge mehrfach Serien von dokumentarischen und inszenierten Selbstbildnissen, in denen sie sich mit ihren sozialen Rollen als Frau, Geliebte und Mutter fotografisch auseinandersetzt.
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Anja Putensen
DAS GUT

Die ländlichen Gebiete Estlands und Lettlands sind geprägt durch zahlreiche Gutshäuser. Einige wurden renoviert, ein großer Teil der Gutshäuser allerdings verfällt. ‚Das Gut‘ zeigt diese baltische Gutshauskultur und ihre Landschaften aus einer poetischmagischen Perspektive.
Mehr ansehen | IG: @anjaputensen

Natalya Reznik
DIE ALTE WELT

Wie werden Menschen im Jahre 2050 leben? In ‚Die Alte Welt’ versucht Natalya Reznik sich vorzustellen, wie unsere Gesellschaft in Zukunft aussehen könnte. Wahrscheinlich werden wir eine komplett andere Gesellschaft antreffen. Wir werden von älteren Kellner*innen, Flugbegleiter*innen, Tänzer*innen und DJs umgeben sein. Keine jungen Supermodels mehr, sondern wunderschöne Frauen mit grauen Haaren werden uns von den Werbeplakaten anlächeln. Die Renaissance des Alters beginnt hier.
Mehr ansehen | IG: @natalya_reznik

Alina Simmelbauer
GARCIAS TOCHTER

Etwa 190.000 Arbeitsmigrant*innen studierten oder arbeiteten von 1962 bis 1990 in der DDR, dem sozialistischen Bruderstaat. Nach Ablauf der Vertragszeit wurden sie zurück in ihre Heimatländer geschickt. Für viele gibts es, neben der eigenen Arbeitsvergangenheit etwas, das sie bis heute mit Deutschland verbindet: ihre Kinder. Alina Simmelbauer ist selbst Tochter eines ehemaligen Vertragsarbeiters, der Anfang der 80er Jahre in der DDR zu Gast gewesen war. Kennengelernt hat sie ihn jedoch erst 2011 auf Kuba. Seitdem sucht sie nach Menschen, deren Familiengeschichten der ihren ähneln. Auf dieser Suche traf sie auf zahlreiche Kinder, die hinter einem Schleier der Verschwiegenheit aufwuchsen; ohne Väter oder das Wissen über deren Verbleib.
Mehr ansehen | IG: @alinagarrcia

Magdalena Stengel
±100

Die Zahl der Höchstaltrigen in Deutschland hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre mehr als verdoppelt und auch in Zukunft dürfte diese Zahl rapide steigen. Jedes dritte in 2019 geborene Mädchen wird nach neuester Studien über 100 Jahre alt werden. Viele dieser Hochbetagten leben heute noch selbständig in ihrem Zuhause und blicken auf fast 100 Jahre deutsche Geschichte zurück. ±100‘ erzählt von Menschen zwischen 90 und 100 Jahren, von Glück und Unglück, von Krieg und Frieden, und vom täglichen Leben innerhalb unterschiedlichster Lebenswirklichkeiten.
Mehr ansehen | IG: @magdalenastengel

Tim Love Weber
DIALOG MIT DEM MENSCHSEIN

DIALOG MIT DEM MENSCHSEIN ist eine Auseinandersetzung mit der Schönheit und Absurdität des menschlichen Daseins. Wie gehen Menschen mit Fragen nach dem Sinn des Lebens um, was treibt sie an und was gibt ihnen Halt im Leben? Tim Love Weber visualisiert die philosophischen Fragen nach der menschlichen Existenz, indem er seine Portraitierten während dem Fotografieren mit diesen konfrontiert.
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Ostkreuzschule für Fotografie Berlin

Feb 15 — 23, 2020
Vernissage: Freitag, 14. Feb, 19 Uhr
Begleitprogramm: bitte siehe oben

Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
[Ortsteil: Kreuzberg | Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg]

Öffnungszeiten: Täglich 13 – 20 Uhr

Eintritt frei

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