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Gruppenausstellung / Abschlussausstellung

»Jahrgang Zwölf«

Ostkreuzschule für Fotografie

Mit der Ausstellung Jahrgang Zwölf präsentieren die Absolventinnen und Absolventen der Berliner Ostkreuzschule für Fotografie ihre Abschlussprojekte.
Die 24 Arbeiten bewegen sich zwischen dokumentarischer und konzeptueller Fotografie und setzen sich kritisch mit den unterschiedlichsten Realitäten auseinander — ob auf dem afrikanischen Kontinent, in den USA, in verschiedenen Ländern Europas oder vor der eigenen Haustür. Flüchtlingslager zwischen Kenia und Berlin, der Friedensprozess in Kolumbien und das Wirken deutscher Rüstungskonzerne sind ebenso Thema wie familiäre Bande, die Welt der Träume oder die nächtlichen Streifzüge eines Fuchses in Berlin-Neukölln.
Das Rahmenprogramm wird u.a. begleitet von Podiumsdiskussionen, Buchpräsentationen und einer Führung mit dem Fotohistoriker Dr. Enno Kaufhold.
Die Ostkreuzschule für Fotografie geht aus der Ostkreuz — Agentur der Fotografen hervor: Sie wurde 2005 von den Fotografen Werner Mahler und Thomas Sandberg gegründet.

Die Ausstellung findet im Rahmen des EMOP Berlin — European Month of Photography statt und wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von Porsche, The Shelf by Pandion und Nikon.

Programm

Fr., 5. Oktober 2018, 19 Uhr
Vernissage
Rede: Matthias Harder (Hauptkurator der Helmut Newton Stiftung, Berlin)
DJs

Sa., 6. Oktober 2018, 19 Uhr
QUO VADIS FOTOBUCH
Möglichkeiten und Vermittlungsstrategien eines analogen Mediums: Thomas Gust von Bildband Berlin im Gespräch mit Publishern u.a. Delphine Bedel (Metabooks, Drucken Heften Laden). Anschließende offene Runde mit Absolvierenden.

So., 7. Oktober 2018, 16 Uhr
Führung mit Dr. Enno Kaufhold (Fotohistoriker) und Uli Kaufmann (Absolvent Jahrgang Zwölf) durch die Ausstellung. Anschließende Fragerunde mit Absolvierenden.

Mi., 10. Oktober 2018, 19.30 Uhr
Podiumsdiskussion »Meinungsbilder: Gesellschaftlicher Auftrag und Handlungsräume der Fotografie«
mit Heinrich Holtgreve (Agentur Ostkreuz), Ludwig Rauch (Dozent, Künstler, Freier Fotograf), Kathrin Tschirner (aff Galerie, freie Fotografin), Claudia Bühler und Agata Guevara (Absolventinnen Jahrgang Zwölf).
Moderation: Miriam Zlobinski (Visual Historian, Bildredakteurin)

Do., 11. Oktober 2018, 19 Uhr
Buchpremiere Kleinstadt von Ute Mahler und Werner Mahler
im Gespräch mit Ingo Taubhorn (Kurator, Haus der Fotografie, Deichtorhallen)

Fr., 12. Oktober 2018, 19 Uhr
Filmscreening: Aus westlichen Richtungen von Juliane Henrich, 2016
Filmscreening: Tranzania.Living.Room von Uli Schüppel, 2010
+ anschließendes Q+A mit dem Regisseur

So., 14. Oktober 2018, 18 Uhr
Portfolio Review Nacht mit:
Winifred Chiocchia (Freie Bildredakteurin u. a. Agentur Ostkreuz, Studio Stauss – Fototreff Berlin), Cale Garrido (Freie Bildredakteurin und Kuratorin u. a. Greenpeace Magazin, Triennale der Photographie Hamburg), Anastasia Hermann (Freie Bildredakteurin u.a. Der Freitag, emerge – Magazin für jungen Fotojournalismus), Tobias Laukemper (Freier Bildredakteur u. a. Fototreff Berlin, brand eins, GEO), Svenja Paulsen (Kuratorin und Absolventin des Stipendienprogramms „Museumskuratoren für Fotografie“ der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung), Magnus Pölcher (Kuratorischer Assistent, Haus der Photographie/ Deichtorhallen), Peter Unterthurner (Freier Bildredakteur (vorher GEO, Die Zeit)), Miriam Ziobinski (Visual Historian, Kuatorin, Bildredakteurin Studio Stauss)

Mo., 15. Oktober 2018, 18 Uhr
Finissage
LATE ON YOU
Kristof Hahn
und DJs

Künstler*innen

Lars Bösch
Miguel Brusch
Claudia Bühler
Charlott Cobler
Søren Drastrup
Agata Guevara
Tatiana Hahn
Natascha Hamel
Uli Kaufmann
Jana Kießer
Paul Kirchmeyr
Moritz Knierim
Annemie Josephin Martin
Maidje Meergans
Patricia Morosan
Linus Müllerschön
Jana Sophia Nolle
Sascha Schlegel
Tim Schmelzer
Laura Spes
Bastian Thiery
Milena Villalón Guirado
Lukas von Roell
Sebastian Wells

Abschlussdozenten*innen

Prof. Linn Schröder
Werner Mahler
Ludwig Rauch

An overview of the projects

Lars Bösch, Wie Sand am Meer
Auf der Suche nach den Mechanismen, Symbolen und Akteuren des Massentourismus stieß Lars Bösch auf Sonnenanbeter, Handtücher, die ihm mehr erzählten als er wissen wollte; er fand Träumer, die auf Realitäten prallten; Ausbeuter und Ausgebeutete. Die Arbeit Wie Sand am Meer ist ein Spiegel unserer Gesellschaft geprägt von Homogenität, Kurzlebigkeit und Sehnsucht.
www.larsboesch.com

Miguel Brusch, The Black Pool
Blackpool an der Nordwestküste Englands ist eine Stadt, die sich seit Jahrzehnten gegen den Verfall wehrt und als Ort inszeniert, an dem Touristen und Einheimische der Realität des Alltags entfliehen können. „The Black Pool“ ist eine Arbeit über den schmalen Grat zwischen Monotonie und Zerstreuung, zwischen Illusion und Desillusion.
www.miguelbrusch.com

Claudia Bühler, it’s not science fiction
Claudia Bühler macht in it’s not science fiction durch ihre nüchternen Fotografien die deutschen und schweizerischen Rüstungskonzerne sichtbar – eingebettet in ihrer Umgebung, geschützt mit hochmodernen Sicherheitskameras und blank geputzten Zäunen – und ergänzt die Bilder um eine Hintergrundrecherche zum Wirken der florierenden Branche und ihrer Einflussnahme auf politische Prozesse.
www.claudiabuehler.ch

Charlott Cobler, Eine unumstößliche Verbindung
Charlott Cobler hat sich in ihrer Arbeit Eine unumstößliche Verbindung zur Aufgabe gesetzt, die emotionale Tiefe zu fördern, die zwischen Geschwistern über die Jahre entsteht sowie die individuelle Charakteristik herauszuarbeiten. Festgehalten hat sie die Beziehung zwischen ihnen an Orten, die für sie die Erinnerung und so die Bindung zueinander verdeutlichen.
@charlott.cobler

Sören Drastrup, it’s not you, it’s me
Sören Drastrups Arbeit it’s not you, it’s me ist „ein visuelles Tagebuch über Realitätsflucht, ein Beweis meines Lebens, um es nicht zu vergessen. Porträts von Freunden, Liebhabern und Bekannten.“
www.sorendrastrup.com

Agata Guevara, In Limbo
Agata Guevaras Arbeit In Limbo konzentriert sich auf das Leben ehemaliger FARC-Rebellen in Kolumbien, die sich nach der Unterzeichnung des Friedensvertrags mit der kolumbianischen Regierung im Jahr 2016 in Camps niedergelassen haben. Sie portraitiert diese neue Lebenssituation fernab des Krieges und ermöglicht dem Betrachter einen intimen Einblick.
www.agata-guevara.com

Tatiana Hahn, So Nah So Fern
So Nah So Fern lädt den Betrachter ein, die eigene subjektive Wahrnehmung der physischen und philosophischen Welt, des Lebens in Großstädten, in Frage zu stellen. Tatiana Hahn schafft Räume und Umgebungen mit den Mitteln der Fotografie sowie durch Fotocollagen und Scanogramme.
www.anoring.com

Natascha Hamel, Open World
Open World von Natascha Hamel befasst sich mit dem Phänomen Twitch, der erfolgreichsten Streaming-Plattform für Online Gaming. Die Arbeit betrachtet das komplexe Verhältnis zwischen den weiblichen Broadcasterinnen und ihren Zuschauern und Zuschauerinnen.
@natascha.hamel

Uli Kaufmann, Einszweidrei, im Sauseschritt läuft die Zeit; wir laufen mit
In einer Zeit, in der wir uns schneller entwickeln als die gesellschaftliche Intelligenz verstehen kann, fängt Uli Kaufmanns Serie Einszweidrei, im Sauseschritt läuft die Zeit; wir laufen mit (Wilhelm Busch) auf humoristische Art und Weise den deutschen Alltag ein, ohne dabei den Bezug zur Tiefgründigkeit des Lebens zu verlieren.
www.ulikaufmann.de

Jana Kießer, das bleibt unter uns
Jana Kießers Serie das bleibt unter uns ist eine Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in der eigenen Familie: Die Fotografin nimmt uns mit in die Abgründe der verletzten Seele – dunkel, fragend, unkenntlich. Einblicke ins Ungewisse, mysteriöse Orte, Zerbrochenheit, Bedrohung, Entwendung der Unbekümmertheit, Unschuld und Weiblichkeit, Entwurzelung, Ohnmacht, Gewalt, Regungslosigkeit und die ständige Angst, dem Täter wieder zu begegnen.
www.janakiesser.de

Paul Kirchmeyr, The Fool’s Journey
Paul Kirchmeyr nimmt den Betrachter in seiner Arbeit The Fool’s Journey mit auf eine einjährige Sinnsuche zwischen dem Außergewöhnlichen und dem Banalen.
@paulkirchmeyr

Moritz Knierim, Rmiekim
Mit seiner Arbeit Rmiekim verarbeitet Moritz Knierim die Vergangenheit und richtet gleichzeitig seinen Blick auf Bestehendes und Zukünftiges.
@et_knierim

Annemie Martin, rim
Annemie Martin spricht bei ihrer Arbeit rim von einer Annäherung an den Saum zwischen Land und Meer – einer Schwelle, die in eine eigentümliche Schwebe zwischen zwei Welten versetze.
www.annemiemartin.de

Maidje Meergans, the story of ernst
Zwei Jahre begleitete Maidje Meergans die Köche Dylan und Spencer bei ihrer Arbeit und im Alltag – vom privaten Dinner im Wohnzimmer bis zum 12-Plätze-Restaurant in Berlin, bei der Weinernte und auf Bauernhöfen, um die besten Produkte und Produzenten zu finden: the story of ernst.
www.maidje.com

Patricia Morosan, (I) Remember Europe
Patricia Morosans Arbeit (I) remember Europe ist eine persönliche fotografische Spurensuche und eine emotionale Verortung in den Koordinaten, die sich als Nabel Europas definieren: Die Mitte als existentielle Suche, als geografisches Schicksal und als politische Metapher – eine fotografische Reise.
www.patriciamorosan.com

Linus Muellerschoen, FRONT
Linus Muellerschoen verleiht in seiner Arbeit den anthropogenen Brüchen der Vorstadt eine bildliche Form: Die collagenartigen Flächen seiner Fotografien vereinen Natur, das Zuhause sowie die öffentliche Sphäre und gestalten somit ein symbolhaftes wie intimes Porträt des dort ansässigen Menschen.
www.linusmuellerschoen.de

Jana Sophia Nolle, Living Room
Improvisierte Unterkünfte von Obdachlosen sind in San Francisco genauso präsent wie luxuriöse Wohnhäuser. Die Arbeit Living Room von Jana Sophia Nolle stellt eine Verbindung zwischen diesen Parallelwelten her. Die Arbeit zeigt Fotografien von rekonstruierten Obdachlosen-Unterkünften, die kurzzeitig Platz in einem Wohnzimmer der wohlhabenden Nachbarn gefunden haben. Schutz, Zuflucht und Geborgenheit zeigen sich hier in ihrer gegenseitigen Fragilität.
www.jana-sophia.com

Sascha Schlegel, ich bin gestorben
„in jedem herzschlag, in jedem atemzug, mit jedem schweißtropfen, mit jeder träne, durch jeden schritt, durch jeden schmerz, im lachen, im leben. am ende bleiben bilder“, resümiert Sascha Schlegel seine Serie ich bin gestorben.
@simsalonaut

Tim Schmelzer, WAR ON US
Tim Schmelzers Arbeit WAR ON US erzählt von Trennung und Einsamkeit innerhalb heutiger Beziehungen – eine Sammlung an Geschichten, die doch alle eine sind.
@timschmelzer

Laura Spes, Ich träume von einem Bild
Laura Spes übersetzt in ihrer Arbeit geträumte Bilder in Fotografien. Diese Bilder sollen nicht in der individuellen Erfahrung der Fotografin verschlossen bleiben. Durch eine Kombination aus Inszenierungen und Notizen öffnet Ich träume von einem Bild den Betrachtenden die sonst schwer zu begreifenden Eindrücke während des Schlafs.
www.lauraspes.com

Bastian Thiery, Humpelfuchs
Bewegt von einer nächtlichen Begegnung mit dem Humpelfuchs im Berliner Stadtteil Neukölln begibt sich Bastian Thiery in der gleichnamigen Arbeit auf die Suche nach dem Tier: Entstanden ist eine subjektive und metaphorische Sicht auf eine Welt, die meist im Verborgenen liegt.
www.bastianthiery.com

Milena Villalón Guirado, Tage mit Marie
Mit ihrer Serie Marie erschafft Milena Villalón Guirado eine visuelle Dokumentation ihrer Freundschaft zur Protagonistin und liefert Bilder zum Thema Weiblichkeit, Körper und Zeit. In ihrer Arbeit treten die beiden in eine Art Dialog, indem persönliche Notizen und Fotografien von Marie selbst integriert werden.
www.milesdealmas.com

Lukas von Roell, Appeso
Auf ihrer Suche nach neuen und anspruchsvollen, ästhetischen und langen Wegen durch die Felswände der italienischen Berge begleitet Lukas von Roell in seiner Arbeit Appeso eine Gruppe von Kletterern und Freunden, welche im ständigen Messen mit sich selbst und der Natur an die eigenen Grenzen stoßen und doch auch versuchen, mit dieser in Harmonie zu leben und sich selbst zu finden.
@lukasvonroell

Sebastian Wells, Utopia
Sebastian Wells beschäftigt sich in seiner Arbeit Utopia mit dem globalen Phänomen der Flüchtlingslager als dauerhafte Provisorien mit stadtartigen Ausmaßen und Orte universalistischer humanitärer Ordnung und Kontrolle.
www.sebastianwells.de

Weitere Infos & Updates:
www.jahrgangzwoelf.de | www.instagram.com/zwoelf_ostkreuzschule

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6. — 15. Okt 2018
Vernissage: Freitag, 5. Okt, 19h
+ Rahmenprogramm: bitte siehe oben

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Prinzenstraße 34 (ehemal. Robben&Wientjes Hallen), 10969 Berlin
[Kreuzberg | Friedrichshain-Kreuzberg]

Öffnungszeiten: Täglich 12-20h

Eintritt frei

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