Retrospektive

»Fotografien. Architektur und Natur«

Sigrid Neubert

30 Jahre lang arbeitete Sigrid Neubert (*1927) als Fotografin für viele der bedeutendsten Architekturbüros. Dabei entwickelte sie einen eigenen Stil, der für kontrastreiche, die Strukturen der Bauten klar herausarbeitende Bilder steht – und Neubert zu einer der bekanntesten Architekturfotografinnen in Deutschland machte. Seit den 1970er Jahren erweiterte sie ihr Œuvre um eindrucksvolle Naturbilder, denen sie sich ab 1990 ausschließlich widmete. Neuberts Arbeitsweise war stets geprägt von einer sehr intensiven Beschäftigung mit dem fotografierten Gegenstand.

Sigrid Neubert, Gerd Wiegand: Parkhaus Grottenau, Augsburg, 1957 © Architekturmuseum Der TU München

Die Retrospektive im Museum für Fotografie widmet sich nun dem Gesamtwerk der Fotografin, darunter auch ihren bekanntesten Arbeiten, wie den Bildern aus dem Nymphenburger Schlosspark und den megalithischen Tempeln von Malta, aber auch ihren ikonischen Architekturaufnahmen des BMW-Hochhauses in München. Die Retrospektive ist mit einer großzügigen Schenkung wesentlicher Werkkonvolute durch die Fotografin an die Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek verbunden.

Zur Ausstellung erscheint ein Buch von Frank Seehausen über die Architekturfotografie Sigrid Neuberts.

Rahmenprogramm

Podiumsgespräch
mit Mitgliedern des Bundesverbands Architekturfotografie (BVAF):
»Sigrid Neuberts Architekturfotografie – heute von Profis gesehen«
Freitag, 23. März 2018, 17 Uhr, Eintritt frei

Die Schenkung von Sigrid Neuberts Architektur- und Naturfotografien bedeutet eine große Bereicherung für die Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Retrospektive im Museum für Fotografie begleitet bis zum 3. Juni 2018 diese großzügige Schenkung. Neubert (*1927) ist eine der bekanntesten Architekturfotografinnen Deutschlands. Rund 30 Jahre lang arbeitete sie für bedeutende Architekturbüros und entwickelte dabei mit ihren kontrastreichen, die Strukturen der Bauten klar herausarbeitenden Fotos einen eigenen Stil. Seit den 1970er-Jahren schuf sie ebenso eindrucksvolle Naturbilder, denen sie sich ab 1990 ausschließlich widmete. Anhand ausgewählter Bildserien aus der Ausstellung werfen vier renommierte Architekturfotografinnen und -fotografen einen neuen Blick auf Sigrid Neuberts architekturfotografisches Werk, analysieren die Aufnahmen aus und reflektieren die Veränderungen in den ästhetischen und technischen Bedingungen des Mediums. Die Erfahrungen aktuell tätiger Profis sowie der kunsthistorische Ansatz der Kuratoren bieten neue Sichtweisen auf die Architekturfotografie im Allgemeinen und auf das umfangreiche Werk von Sigrid Neubert im Besonderen.

Auf dem Podium diskutieren:
Markus Dorfmüller
Architekturfotograf Hamburg, Dorfmüller Klier Fotografie
Mila Hacke
Architekturfotografin Berlin
Meike Hansen
Architekturfotografin Hamburg, Vorstand Architekturbild e.V.
Ulrich Schwarz
Architekturfotograf Berlin

Moderation und Einführung:
Ludger Derenthal und Frank Seehausen, Kuratoren der Ausstellung

 

Führungen: »Architektur im Bild«
Jeweils Sonntag, 16 Uhr, am 11./25. März und 1./15./29. April.
(+ weitere Termine im Mai/Juni)
Die Fotografin Sigrid Neubert ist eine der bekanntesten Architekturfotografinnen Deutschlands. Große kontrastreiche Aufnahmen, die die Strukturen der Bauten klar herausarbeiten, sind das Markenzeichen von Sigrid Neubert. Auf dem Rundgang durch die Ausstellung werden neben ihren Architekturaufnahmen eindrucksvolle Naturfotografien, die im Kontrast zu den Architekturfotografien stehen, vorgestellt.
Teilnehmekarten sind online buchbar und am Veranstaltungstag an der Museumskasse erhältlich. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Kosten: 4 EUR zzgl. Eintritt, keine Anmeldung erforderlich.

 

Workshops: Geteilte Blicke. Blinde und sehende Menschen erleben gemeinsam Fotografie.
Jeweils Sonntag, 14-16 Uhr, 25. März & 15. April.
(+ weitere Termine im Mai/Juni)
In dem Workshop der Deutschen Hörfilm gGmbH wird die Methode der Audiodeskription – die Übersetzung von Bildern in Sprache für blinde Menschen – vorgestellt und ausprobiert. Sehende und blinde Teilnehmer erarbeiten im Dialog Beschreibungen für ausgewählte Fotografien. Dabei spüren sie der Frage nach, was und wie wir sehen.
Anmeldung erforderlich unter: workshop@geteilte-blicke.de

Erfahre mehr zur Ausstellung auf der Website der Staatlichen Museen zu Berlin: www.smb.museum/mf

9. Feb — 3. Juni 2018
Vernissage: Donnerstag, 8. Feb, 19h
+ Rahmenprogramm: siehe oben und SMB Website

Jebensstraße 2, 10623 Berlin
[Charlottenburg | Charlottenburg-Wilmersdorf]

Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr-So 11-19h, Do 11-20h

Eintritt: 10 € / ermäßigt 5 €

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COVER FOTO: Wim Wenders, reluctant, unknown photographer, 1971 © Wim Wenders, Courtesy Wim Wenders Stiftung. Ausstellung »Wim Wenders . Sofort Bilder« bei C/O Berlin.

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