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Berenice Abbott, Flatiron Building, 1938 © Berenice Abbott / Commerce Graphics, Courtesy Howard Greenberg Gallery, NY

Ausstellung

Berenice Abbott – Fotografien

Ausstellung: 1. Juli – 3. Oktober 2016
Kuratiert von Anne Morin (diChroma photography, Madrid)
Öffnungszeiten: Mi-Mo 10-19h, Dienstag geschlossen
Die Kasse schließt um 18:30h.
Eintritt: 7 € / ermäßigt 5 € (Online Ticket)

Beschreibung

Fotografie bringt dir nicht bei, wie du deine Gefühle ausdrückst, sie bringt dir bei zu sehen.“
Berenice Abbott

Berenice Abbott (1898 – 1991) zählt zu den wichtigen Fotografinnen des 20. Jahrhunderts. Sechs Jahrzehnte fotografierte sie. Der Martin-Gropius-Bau widmet ihr nun eine Ausstellung mit rund 80 Aufnahmen. Gezeigt werden ihre berühmten ikonischen Bilder der Serie „Changing New York“, frühe Portraits und ihre Pionierarbeiten als Wissenschaftsfotografin.

Geboren in Springfield, Ohio, studiert Berenice Abbott zunächst Journalismus an der Ohio State University, Columbus, bevor sie im Jahre 1918 nach New York zieht, um in das Fach Bildhauerei zu wechseln. Sie gehört zur New Yorker Bohème, teilt sich ein Appartement mit der Schriftstellerin Djuna Barnes und lernt die Dadaisten Marcel Duchamp und Man Ray kennen, die im Begriff sind, in die Hauptstadt der Moderne, nach Paris, zu ziehen.

1921, damals 22-jährig, zieht auch Abbott nach Paris, um dort weiter Bildhauerei zu studieren. Mittellos trifft sie Man Ray, der just für sein Portraitstudio einen Assistenten oder eine Assistentin sucht. Abbott beginnt für ihn zu arbeiten und entdeckt ihr Talent als Fotografin. Ihre erste Einzelausstellung hat sie 1926 in der Pariser Galerie „Au Sacre du Printemps“ mit Portraits von Künstlern und Literaten der Pariser Avantgarde.

Durch Man Ray lernt sie auch ihr großes Vorbild, Eugène Atget, kennen, der das alte Paris in Bildern festhält. Seine Aufnahmen zeigen die Stadt in ihren unterschiedlichen Facetten und ermöglichen eine besondere Sicht auf Paris und seine Bewohner um die Jahrhundertwende. Sie unterscheiden sich von denen seiner Kollegen, die über die streng bauliche Dokumentation nicht hinausgehen, durch ihren Motivreichtum und durch eigenständige gestalterische Lösungen. Seine Tätigkeit fällt mit dem Bewusstsein zusammen, an einer Zeitenwende zur Moderne zu stehen. Man Ray, der wie Atget am Montparnasse wohnt, erwirbt etwa vierzig Aufnahmen und veröffentlicht 1926 vier von ihnen in „La Révolution surréaliste“.

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Katalog

Ein Ausstellungskatalog ist im Steidl Verlag erschienen:
Berenice Abbott – Topographien
Sprache: Deutsch
Fester Einband, 23 x 30 cm
104 Seiten, 70 Abbildungen
Buchhandelsausgabe: € 15
Museumsausgabe: € 12
ISBN 978-3-95829-245-1

Vermittlungsprogramm / Rahmenprogramm

New York, New York. Das war die Stadt, die Berenice Abbott Mitte der dreißiger Jahre, zwischen dem Höhepunkt der Depression und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs systematisch fotografiert. Sie ist fasziniert von der Stadt, die im Begriff ist sich zu verändern: Hier noch die Pferdekutschen, dort schon Schnellbahnen und bullige Limousinen. Hier noch die Häuserfronten des viktorianischen Erbes, dort schon die schnörkellosen undurchsichtigen Fassaden der Wolkenkratzer; dort das 19. Jahrhundert, da die Moderne. Die Zukunft schien sich Block für Block über die Vergangenheit zu stülpen. Berenice Abbott fotografiert Block für Block.

Dabei war sie nicht einmal New Yorkerin. Sie ist 1898 in Springfield, Ohio geboren. Im Alter von zwanzig Jahren zieht sie für ihr Studium nach New York, bleibt dort drei Jahre und zieht 1921 nach Paris. 1928 kommt sie eigentlich nur für einen Kurzbesuch nach New York zurück und ist erstaunt, wie sich die Stadt verändert. Sie beginnt ihr Mammutprojekt und dokumentiert die Metropole am Hudson River mit oft überraschend ausgewählten Bildausschnitten: Mal sind es die stark stürzenden Linien der Gebäude an der Wall Street, mal die extreme Überecksicht wie beim Flatiron Building oder die Gegenüberstellung von einer scharf eingefangenen Penthouse-Terrasse und der unscharfen, weich gezeichneten Stadtsilhouette im Hintergrund. Changing New York nennt sie die Serie, die 1939 in einem Buch publiziert wird.

Abbott beginnt mit Aufnahmen von wissenschaftlichen Experimenten für Physiklehrbücher. Sie hält Phänomene wie Schwerkraft und Elektrizität im Bild fest. Ihre Aufnahmen sind präzise Dokumentationen und ungemein elegante abstrakte Kompositionen.

Für Schulklassen

New York entdecken
Führung für Schüler*innen in leichter englischer Sprache

Wandertag und Englisch lernen? Dabei noch New York entdecken? Das ist die Kombination, die wir anbieten. Der Martin-Gropius-Bau möchte Sie und Ihre Schüler*innen beim Englisch lernen unterstützen und bietet Führungen durch die Ausstellung „Berenice Abbott. Fotografien“ in leichter englischer Sprache an.

Die ersten zehn gebuchten Führungen sind kostenlos, danach ist die Gebühr 55 Euro im Klassenverband. Anmeldung erforderlich. Dauer: 60 min.

Das Vermittlungsprogramm wird gefördert durch die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Berlin.

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Workshop – Geschichtenerzähler: Kamera

Kein anderes Mittel ist besser geeignet, die Umgebung festzuhalten, als die Fotografie. Durch sie nehmen wir die Welt mit anderen Augen wahr und lernen präzises Sehen. Mit der Kamera erkunden wir den Martin-Gropius-Bau – innen wie außen und nähern uns so dem Thema Architektur durch die Linse. Was macht ein gutes Architekturfoto aus? Welche Rolle spielen Licht und Schatten? Welche Raumwirkungen können entstehen? Wir lernen im Umgang mit der Kamera den Martin-Gropius-Bau kennen und erzählen anhand von Fotografien Geschichte und Geschichten des Hauses.

Workshops für Schulklassen: nach Vereinbarung / max. 30 Schüler*innen
Öffentlicher Familienworkshop: Sonntag, 28.8., 25.9.2016, 13-15 Uhr keine Gebühr, Anmeldung empfohlen (begrenzte Teilnehmerzahl)

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Workshop – Fotoexperiment: Seifenblase

Ihr kennt sicherlich Seifenblasen – diese transparent-schillernden Kugeln, die durch die Luft schweben, die fragil sind und im nächsten Moment platzen können. Sie sind unser Motiv. Die Aufgabe ist knifflig, doch das Ergebnis kann umwerfend sein.

Workshops für Schulklassen: nach Vereinbarung / max. 30 Schüler*innen
Öffentlicher Familienworkshop: Sonntag, 11.9., 3.10.2016, 13-15 Uhr keine Gebühr, Anmeldung empfohlen (begrenzte Teilnehmerzahl)

Für Familien und Kinder

Immer wieder sonntags…
Während der Ausstellungslaufzeit laden wir Familien ein, immer sonntags von 13-15 Uhr gemeinsam Ausstellungen zu entdecken und bildnerisch-praktisch tätig zu werden. Nach einem 30-minütigen Blick in die Ausstellung verzahnen sich Ausstellungsbesuch und bildnerisch-praktisches Arbeiten.

Immer sonntags von 13-15 Uhr, ohne Gebühr, Anmeldung empfohlen, begrenzte Teilnehmerzahl

Termine der Familien-Workshops zur Ausstellung Berenice Abbott:
Sonntag, 28.8., 11.9., 25.9.2016, 13-15 Uhr

Für Berufstätige

Der Kreativ-Kick in der Mittagspause
Lunchführungen zur Ausstellung

Das Ausstellungshaus bietet ein Format an, das die Mittagspause zum Kreativ-Kick werden lässt. Jeden ersten Mittwoch im Monat stellen wir Ihnen Künstler und Ausstellungskonzepte in einem 40-minütigen Rundgang vor. Anschließend gibt es Raum für ein Lunch im Restaurant Gropius.

Mittwochs 13 Uhr, 6.7., 3.8., 7.9.2016 Dauer ca. 40 Min.

Anmeldung für Workshops und Lunchführungen
MuseumsInformation Berlin
T +49 30 24749 888
F +49 30 24749 883
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www.museumsdienst-berlin.de

Part of the EMOP Berlin 2016 – European Month of Photography Berlin 2016. Discover more Festival highlights on PiB under the tag #EMOP Berlin 2016!

Teil des EMOP Berlin 2016 – Europäischer Monat der Fotografie Berlin 2016. Entdecke weitere Festival-Highlights auf FiB unter dem Tag #EMOP Berlin 2016!

Event Details

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