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Fotobuch / Crowdfunding-Kampagne

Ludwig Nikulski

»Hello I Love You«

Ludwig Nikulski ist mit einem Japanischen Liebesbrief nach Japan gegangen. Um nach der Person zu suchen, die ihm den Brief geschrieben hat. Von Tokio zur Ostküste, durch die menschenleere Region von Fukushima, über eine ins Eis geschnittene Straße durch das Hachimantai Gebirge zur Westküste, durch grüne Berge zurück nach Tokio. Seine Suche hat er mit seiner Mittelformatkamera dokumentiert – und den Liebesbrief übrigens vorher in Auftrag gegeben. Halt! Genau, der Brief war fiktiv. Und so auch die Person, die ihn ihm geschrieben hat. Die Suche war eine erdachte Illusion, ein künstlerisches Experiment. Ludwig hatte immer einen Blumenstrauß dabei. Und eine Playlist mit Liebesliedern. Den Brief hat er Zufallsbekanntschaften auf der Straße gezeigt und nach Hilfe gefragt. Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich: von kühler Teilnahmslosigkeit bis hin zu Applaus und spendierten Drinks, oder einem stillen nebeneinander sitzen und sich auf eine merkwürdige Art miteinander verbunden fühlen.

Was passiert, wenn man eine nicht existierende Person sucht? Man kann verzweifeln. Ludwig hat sich die Lüge erdacht und sie erfüllt, er suchte einem Nichts hinterher. Trotzdem, er hat sich dieser Aufgabe voll und ganz hingegeben, ohne zu wissen was passieren wird. Und so wurden ihm Zeichen geschickt. Liebeszeichen. Ein Herz aus Lampen auf einem Dach in Tokio. Ein überdimensional großer Liebesbrief in den Bergen von Nagano. Oder der (damals noch zukünftige) Titel seiner Arbeit „Hello I Love You“, geschrieben auf dem Cappy eines alten Mannes, dem er den Brief gezeigt hat. Und auch wenn die Suche nur erdacht war, das waren für Ludwig die Beweise, dass er auf der richtigen Spur war.

Jetzt, zwei einhalb Jahre nach der Reise ist es soweit, dass das Projekt beim Kerber Verlag publiziert wird.
Im Jahr 2018 gab es schon eine selbstpublizierte Auflage von 10 Exemplaren. Das Buch wurde beim Deutschen Fotobuchpreis ausgezeichnet und war Finalist für den Kunstnachwuchspreis Mecklenburg-Vorpommern.

48 analoge Farbfotografien auf 110 Seiten. Ein schmales Hochformat, angelehnt an Japanische Briefumschläge. Im leichten Rosa gehalten wie die Kirschblüten. Jetzt soll noch ein Leinenbezug hinzukommen und eine leicht überarbeitete Cover Gestaltung von niemand anderem als Studio Lindhorst-Emme! Somit wird das Buch als ein liebevolles Objekt vollendet.

Und was ist mit dem Liebesbrief? Dieser wurde von Yoko Gotoh geschrieben und ist ein philosophisches Traktat. Wie die Menschen nur selten füreinander da sind und blind aneinander vorbei laufen. Eine lakonische Beschreibung unserer Zeit – mit einer persönlichen Wendung.

Wenn Dir dieses Projekt gefällt, unterstütze Ludwig bei der Veröffentlichung seines Buches „Hello I Love You“ beim Kerber Verlag, indem Du bis Sonntag, den 18. Okt 2020, ein Buch auf seiner aktuellen Kickstarter-Kampagne vorbestellst!

Künstler-WebsiteKickstarter-Kampagne | Alle Beiträge auf PiB zu Ludwig Nikulski

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