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Einzelausstellung

»Oblique Ausstellung«

Eva Stenram

Am Freitag, den 28. September um 18 Uhr laden wir Sie herzlich zu der Eröffnung unserer Berlin Art Week Show Oblique Ausstellung ein. Dort präsentieren wir die neuesten Arbeiten der schwedischen Künstlerin Eva Stenram.

Eva Stenram (*1976, Stockholm) verwendet als Inspirationsquelle und Arbeitsmaterial unter anderem Negative oder Fotos, die sie in Zeitschriften und im Internet findet. Stenrams Arbeiten sind in internationalen Sammlungen wie dem Moderna Museet, dem Victoria und Albert Museum und der Tate Collection vertreten. Ihre letzten Einzelausstellungen fanden in den Siobhan Davies Dance Studios (London, UK) und Mindepartementet (ehemals Fotografins Hus, Stockholm, SE) statt. Sie nahm weltweit an zahlreichen Gruppenausstellungen teil. Derzeit ist ihre Arbeit A Handful of Dust im California Museum of Photography (Riverside, USA) und Photography to End All Photography im Brandt’s Museum (Odense, Dänemark) zu sehen.

Über ihre Arbeit:
In ihrer neuesten Serie benutzt Stenram Material aus Sportmagazinen aus den 60er Jahren. Zu Beginn war sie neugierig, wie der Körper in den Medien der damaligen Zeit in idealisierter Form dargestellt wurde. Die 1960er Jahre stellen für sie einen Bruch in der Gesellschaft dar, der die sexuelle Revolution, politische Umwälzungen und veränderte Geschlechterrollen mit sich brachte. Jetzt natürlich, ist dieser Moment alt; und die Körper wie die Tinte und das Papier der Magazine selbst sind degradiert.

Ihre Strategie war es, Teile dieser Magazinaufnahmen aus nächster Nähe in einer Art forensischer Untersuchung neu zu fotografieren. Dabei suchte sie nach Möglichkeiten, zuerst Details von Bildern zu isolieren und arbeitete sich dann weiter vor – auf die Details der Details. Markierungen und Anmerkungen, die kreisförmige oder nummerierte Bereiche umfassen, deuten auf Korrespondenzen zwischen den Bildern hin, als ob aus ihnen ein versteckter taxonomischer Code herausgezogen würde. Die Strategie erinnert nicht nur an das Vorgehen der Polizei, sondern auch an die Luftaufklärung. Sie suggeriert einen Zustand der Paranoia, einen überinterpretierenden Geisteszustand, der wahnhaft taxonomisiert, mit dem Ergebnis, dass sich seine Thematik jenseits aller Interpretationsmacht vervielfacht, wie in Antonionis Blow Up.

Ein Aspekt der Serie, der am stärksten zum Tragen kommt, ist die Art und Weise, wie sie Momente der Zärtlichkeit, vielleicht der Erotik, und die Auflösung und Verwischung der Grenzen des Körpers einfängt. Mit zunehmender Annäherung des Blicks geht das ursprüngliche Bild verloren. Während kleine Körperzonen sich verzerren, nehmen sie in ihrer neuen Konfiguration neue Rollen und Identitäten an.

Aus diesem Anlass präsentiert die Galerie aKonzept eine Sammlerbox, die ein Leporello mit der Reproduktion der Ausstellungsfotos, sowie ein von der Künstlerin signiertes und nummeriertes Originalfoto enthält. Die Box ist auf 22 Stück limitiert und wird in unserer Galerie zum Verkauf angeboten.

Die Ausstellung läuft bis zum 9. November 2018.
Den Katalog dazu finden Sie online.
Die Künstlerin ist anwesend.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Organisator der Ausstellung: Thierry Decottignies | +491631458498
Oder
Olga Lukyanova (Gallery Assistant): +493022452703
Raphaël Lévy (Artistic Direction + Sales): +41762455903
Hermann Braun (Gallery Owner): +491772136117
Oder nehmen Sie per E-Mail Kontakt auf: moc.n1576328970ilreb1576328970-trac1576328970od@of1576328970ni1576328970

29. Sep — 9. Nov 2018
Vernissage: Freitag, 28. September, 18h
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Schröderstraße 7, 10115 Berlin
[Mitte | Mitte]

Öffnungszeiten: Mi-Fr 15-18h, Sa 14-19

Eintritt frei

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