Claire Laude ist Architektin und Fotografin. Sie hat 2001 und 2006 an der Schule „Fotografie am Schiffbauerdamm“ in Berlin mit Jörn Vanhöfen studiert. Drei Jahre war sie Meisterschülerin bei Arno Fischer in der Ostkreuzschule Berlin. Mehrere Jahre hat sie die Fotografie als dokumentarisches Mittel verwendet. 2010 ist ein Buch mit ihren Fotografien beim Lehmstedt Verlag erschienen, „Berliner Jahrhundertläden“, mit Texten von Sabine Zimmer. Sie ist seit 2010 Mitbegründerin und Mitglied des Fotografen Kollektivs und Ausstellungsraums exp12 / exposure twelve. 2013 hat sie an der UDK eine Weiterbildung „Kuratieren“ abgeschlossen. Ihre Arbeit wurde in Frankreich, Deutschland und international ausgestellt.

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When water comes together with other water

Text

Der Titel der Serie „When water comes together with other water“ bezieht sich auf ein Gedicht von Raymond Carver (Where water comes togehter with other water). In wenigen Wörtern erfasst Raymond Carver die Fragilität einer scheinbar banalen Situation. Die Stille spielt in seinen Dialogen eine große Rolle.

Die Serie „When water comes togehter with other water“  mischt Fotografien von Landschaften, Installationen aus Materialen, die ich in verfallenden oder belebten Räumen finde und/oder aus Resten von Pflanzen, und Körpern. Auf drei Ebenen, menschlich, räumlich und endlos, versuche ich mit minimalistischen Kompositionen, verschwommenen Farben und einer bestimmten Distanz zwischen Nah und Fern die Verletzlichkeit der Beziehung zwischen Körper und Natur anzudeuten. Ich sehe die Natur als eine Überlagerung von Schichten, die auf einander einwirken  die sich zerstören können, und sich auch aus vorherigen Leben erneuern können.

Meine Arbeit hinterfragt den Begriff der Spur. Mir geht es um das Spannungsfeld zwischen ewigen und vergänglichen Spuren, zwischen dem was bleibt und dem was verloren geht. Ich sehe die Fotografie als eine mögliche Schwelle zwischen mehreren Realitäten, die sich zwischen Bestand, Träumen und Poesie befinden. Literatur ist für mich dafür eine konstante meiner Haupt Inspirations- und Referenzquelle gewesen.

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