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Einzelausstellung / Retrospektive

»The Polaroid Diaries«

Linda McCartney

Update #2, Mai 2020: C/O Berlin öffnet wieder! Das Ausstellungshaus und der C/O Berlin Bookshop sind ab dem 21. Mai 2020 zunächst von Donnerstag bis Sonntag jeweils von 11-20 Uhr wieder geöffnet. Die drei aktuellen Ausstellungen – Linda McCartney »The Polaroid Diaries«, Francesca Woodman »On Being an Angel und Sophie Thun »Extension« – werden bis zum 5. September 2020 verlängert.
Über Zeitfenster-Tickets können sich bis zu 100 Personen gleichzeitig in der 2.000 qm großen Ausstellungsfläche aufhalten.
Weitere Infos

Update #1, März 2020: Dieser Ausstellungsort ist momentan aufgrund von Covid-19 geschlossen. In der Zwischenzeit erkunde die Arbeiten gerne in digitaler Form. Neuigkeiten dieser Institution gibt es auch in PiBs Beitrag #ClosedButOpen zu lesen!

Über die Ausstellung:

C/O Berlin präsentiert vom 07. März 2020 bis 06. Juni 2020 5. September 2020 die Ausstellung Linda McCartney . The Polaroid Diaries. Die Eröffnung findet am Freitag, den 06. März 2020, um 19:00 Uhr bei C/O Berlin im Amerika Haus in der Hardenbergstraße 22–24, 10623 Berlin statt.

Sie war immer offen für die kleinen Momente des Alltags, die sie viel mehr interessierten als inszenierte Bilder. Sie wollte echte Momente.“ Mary McCartney

AEin Mann steht vor einem schicken roten Sportwagen. Über absurd klobigen Moonboots trägt er einen schwarzen Mantel, die linke Hand ist zum Gruß erhoben. Großer Auftritt, und doch schaut der Mann gänzlich unaffektiert in die Kamera. Die Fotografie von Paul McCartney entstand in den 1970er-Jahren. Die Frau hinter der Kamera ist Linda McCartney, die sich bereits mit ihren Porträts von berühmten Persönlichkeiten und Musikern wie Aretha Franklin, Jimi Hendrix und Bob Dylan einen Namen als Fotografin gemacht hat. Doch je öffentlicher ihr Leben wird, desto persönlicher, intimer und experimenteller wird das Thema ihrer Arbeit. Über Jahrzehnte hinweg hat sie ihr Familienleben und ihre direkte Umgebung eingefangen und ein Panorama an unprätentiösen, teils sehr intimen Momenten geschaffen, das gleichzeitig den sich wandelnden Zeitgeist dokumentiert.

Wie kann eine Fotografie das Glück, die Wärme und die Harmonie des Familienlebens vermitteln? Linda McCartneys Aufnahmen eröffnen Einblicke in den Alltag einer alles andere als alltäglichen Familie, und sie verblüffen und faszinieren mit ihrer Natürlichkeit. Mit ihrem klarem Blick für Bildaufbau und Komposition sowie ihrer Empathie gelingt es der Künstlerin, die Fotografierten nahbar, menschlich und verletzlich erscheinen zu lassen. Anders als viele ihrer Zeitgenoss*innen ließ McCartney sich bewusst auf das Häusliche und Familiäre ein und machte es zum Gegenstand ihrer Arbeit. Sie betrachtete ihr Leben als Ehefrau und Mutter nicht als Einschränkung, sondern als Bereicherung ihrer Bildwelt. In ihren Aufnahmen aus dem privaten und öffentlichen Leben reflektiert sie auch das fotografische Medium. Der Zauber von Linda McCartneys Arbeiten beruht auf ihrem meisterhaften Einsatz einer fotografischen Technik, die auf das Negativ als Reproduktionsmittel verzichtet und sich auf die Einzigartigkeit eines Positivs verlässt: das Polaroid – nicht wiederholbar, nicht korrigierbar, immer live.

C/O Berlin präsentiert in der Ausstellung vom 7. März bis zum 6. Juni über 250 Polaroids und eine Auswahl von Vintage-Ausbelichtungen aus dem Archiv der Künstlerin. Ein Großteil der Polaroids stammt aus den 1970er-Jahren, als die Sofortbildfotografie noch eine relativ neue Erfindung war, deren Möglichkeiten Linda McCartney begeistert austestete. Die Polaroids der Ausstellung geben einen intimen Einblick in McCartneys Leben und ihr visuelles Denken, wobei jedes Bild einen spezifischen Ort und Moment wiedergibt. Linda McCartney . The Polaroid Diaries macht ihre Gabe, den Moment einzufangen, erfahrbar und wird von einer Publikation im Taschen Verlag begleitet.

Linda McCartney (geboren 1941 in New York, gestorben 1998 in Tucson, USA) begann ihre Karriere mit der Dokumentation der Musikszene der 1960er-Jahre. 1967 wurde sie als US-amerikanische Fotografin des Jahres ausgezeichnet, 1968 fotografierte sie als erste Fotografin ein Cover des Rolling Stone. In späteren Arbeiten widmete sie sich auch sozialen Missständen, dem häuslichen Leben und der Natur und experimentierte darüber hinaus mit unterschiedlichen fotografischen Techniken wie z. B. der Cyanotypie. Linda McCartney war Vegetarierin und eine der ersten prominenten Tierschutzaktivist*innen. Die Kochbuchautorin, Musikerin und Mutter von vier Kindern starb im Alter von 56 Jahren an Brustkrebs. Ihre Arbeiten sind unter anderem in den Sammlungen des Victoria & Albert Museums und der Londoner National Portrait Gallery vertreten und wurden in Ausstellungen weltweit präsentiert.

Die Ausstellung bei C/O Berlin entstand in Zusammenarbeit mit dem Linda McCartney Archive.
Kurator*innen: Angehörige der Familie McCartney und Felix Hoffmann im Namen der C/O Berlin Foundation, in Zusammenarbeit mit Sarah Brown vom Linda McCartney Archive.

Zeitfenstertickets
Die Gesamtzahl der Besucher*innen in den Ausstellungen bei C/O Berlin ist derzeit beschränkt. Daher empfehlen wir, vor Ihrem Besuch der Ausstellungen ein Zeitfensterticket online zu kaufen. Tickets vor Ort stehen begrenzt zur Verfügung. Wir bitten um Verständnis für Wartezeiten am Eingang.

Begleitprogramm

Siehe Veranstaltungskalender auf der C/O Berlin Website. (Anm. d. Red.:
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Zeitgleiche Ausstellungen bei C/O Berlin:
Francesca Woodman »On Being An Angel«
Sophie Thun »Extension«
Alle 3 Ausstellungen werden gezeigt vom 7. März bis zum 6. Juni 5. September 2020.

C/O Berlin Foundation

7. März — 6. Juni verlängert bis 5. Sep 2020
Vernissage: Freitag, 6. März, 19 Uhr
Begleitprogramm: bitte siehe oben

Amerika Haus, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin
[Ortsteil: Charlottenburg | Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf]

Öffnungszeiten: Täglich 11 – 20 Uhr
Aktuelle Sonderöffnungszeiten: Do – So 11 – 20 Uhr

Eintritt: 10 € / ermäßigt 6 € | Zeitfensterticket online kaufen

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