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Duo-Ausstellung

»Das wahre Leben«

Sabine Wild & Mario Dollinger

Sabine Wild arbeitet in verschiedenen Stilen und Techniken, teils gegenständlich in fast schon lakonischem Erzählstil, teils stark abstrahiert. Ihre Themen kreisen oft um Raum, Stadt und Architektur. In „Territorien“ zeigt sie uns leere Gehege zoologischer Gärten. Streng konstruierte Bilder, an Vertikalen und Horizontalen orientiert. Ob der Abwesenheit ihrer Bewohner und der künstlichen Abstraktion der natürlichen Lebensräume befremden und verunsichern diese. Worauf verweisen diese Räume? Was stellen sie dar, wenn ihr Sinn gebendes Thema – das präsentierte Tier – nicht anwesend ist?

Diesen Arbeiten Sabine Wilds stehen die Bilder Mario Dollingers gegenüber.
„Die Arbeit von Mario Dollinger behandelt die Welt als Bühne […], auf der die Geschichten und Erzählungen von eingefangenen Momenten des dem Gewöhnlichen zu Grunde Liegenden gespielt werden – eine radikale Intensivierung gewöhnlicher Orte in stillstehenden Momenten“ schrieb John Holten (Broken Dimanche Press) über Dollinger. „Die Bilder werden zu Metaphern“ ergänzt Professorin Ute Mahler (Ostkreuzschule für Fotografie). Dieses tief gehende Verständnis von Fotografie führte auch bereits dazu, dass er den spanischen König Juan Carlos portraitieren konnte. 
Seine sich in ständiger Weiterentwicklung befindliche Serie „the last chapter“ dreht sich um die Frage, ob etwas zu Ende ist. Und wenn ja, was kommt dann?

Mit dieser Ausstellung setzen die Künstler ihre jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit fort, die bereits mehrere gemeinsame Ausstellungen in Deutschland und China hervorbrachte. Beide verbindet, bewusst oder unbewusst, sowohl die Auswahl ihrer Sujets als auch verwandte Emotionen bei der Suche nach diesen.

Territorien

 und the last chapter visualisieren im weitesten Sinne Grenzen; menschliche, emotionale, räumliche“, sagt Dollinger über das aktuelle Projekt.

Text: Patrick Pätzold

Atelier Sabine Wild

9. Feb — 14. März 2020
Vernissage: Samstag, 8. Feb, 19 – 23 Uhr
Finissage: Samstag, 14. März, 19 – 23 Uhr

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Eschenstraße 4, 12161 Berlin
[Ortsteil: Friedenau | Bezirk: Tempelhof-Schöneberg]

Öffnungszeiten: Sa & So 15 – 18 Uhr

Eintritt frei

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