© Jessica Wolfelsperger, From The Series Lonely Planet, 2015 / 2016

Gruppenausstellung

»Am Ende alles Astronauten«

Seminar Linn Schröder / Ostkreuzschule für Fotografie:

Tina Bauer, Caroline Benz, Tilman Brembs, Kerstin Hehmann, Judith Horn, Kattrin Faber, Irina Kholodna, Jürgen Keiper, Uwe Jung-Kempe, Gunnar Krüger, Lisa Merk, Katja Oortman, Melina Papageorgiou, Jessica Wolfelsperger, Marie Zbikowska

Vernissage: Freitag, 15. April 2016, 19h (Facebook Event)
Ausstellung: 16. – 24. April 2016
Öffnungszeiten: Sa & So 15-18h
Eintritt frei
Barrierefrei: Ja

Beschreibung

Ist Schwerelosigkeit ein Zustand – oder ein Gefühl? Es heißt: Astronauten sehen anders, Weltraum und Weltzeit verändern die Wahrnehmung. Stimmt das: die Erde am Horizont zu sehen, wo doch kein Horizont mehr ist? Sicher ist: sich den Restriktionen des Raums zu entledigen, war immer schon eine gute Voraussetzung zur Bilderproduktion. Distanz erhält die Illusion aufrecht, dass es ein neutrales Draußen gibt, dass es einen Ort der Bilderproduktion gibt, von dem aus man die Dinge sieht, betrachtet und analysiert (und dabei ganz weit weg sein kann). Der Blick aus dem Weltall auf die Erde: die Urszene.
Doch die versammelten Arbeiten verweigern sich diesem Draußen. Sie nehmen die Distanz zurück, kehren zum Ausgangspunkt zurück – und haben nur mehr die Schwerelosigkeit im Gepäck. So entstehen Bilder als “fait social”, als soziale Tatsache, als bezugnehmend auf die Wirklichkeit und dabei alles hinter sich lassend: schwereloser Realismus des 21sten Jahrhunderts?
Können wir fliegen? Ein bisschen – vielleicht…

Text: Jürgen Keiper

Event Details

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